„Unser Verwaltungsrat und unser Führungsteam sind offen dafür, jede uns unterbreitete Gelegenheit objektiv zu prüfen und die Option zu wählen, die mehr Wert schafft“, sagte Enrique Lores, CEO von PayPal. Das Unternehmen legte für das Quartal zum 30.06.2026 einen Nettoumsatz von 8,68 Milliarden US-Dollar vor, ein Plus von 5 Prozent zum Vorjahr, während der Betriebsgewinn um 5 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar sank und der Nettogewinn um 12 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar fiel, laut dem Quartalsbericht. Die Transaktionszahl wuchs um 8 Prozent auf 6,75 Milliarden, das Transaktionsvolumen um 10 Prozent auf 486,45 Milliarden US-Dollar. PayPal kündigte ein Effizienzprogramm an, mit dem bis Jahresende rund 400 Millionen US-Dollar eingespart werden sollen.

„Unser Verwaltungsrat und unser Führungsteam sind offen dafür, jede uns unterbreitete Gelegenheit objektiv zu prüfen und die Option zu wählen, die mehr Wert schafft“, sagte Enrique Lores, CEO von PayPal.

Was hat PayPal zum Übernahmeangebot gesagt?

Enrique Lores betonte, Vorstand und Führung würden alle Optionen prüfen, sofern sie den langfristigen Wert für die Aktionäre erhöhen. Das Management kommentierte öffentliche Spekulationen nicht konkret, aber der Vorstand bewertete ein Mitte Juli berichtetes erstes Angebot als unzureichend. heise online berichtete damals, Stripe und das Private-Equity-Unternehmen Advent hätten ein Angebot von 60,50 US-Dollar je Aktie vorgelegt, das einem Gesamtvolumen von rund 53 Milliarden US-Dollar entsprochen hätte.

Laut dem Quartalsbericht zum 30.06.2026 stieg der Nettoumsatz im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 8,68 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Konsenserwartung von etwa 8,47 Milliarden US-Dollar. Die Anzahl der Transaktionen legte um 8 Prozent auf 6,75 Milliarden zu, das Transaktionsvolumen stieg um 10 Prozent auf 486,45 Milliarden US-Dollar, und das Management meldete eine leichte Verbesserung der Marge pro Transaktion. Trotz dieser Umsatzzahlen sanken Betriebs- und Nettogewinn, was die Ergebnisbilanz dämpfte.

Die Aktie gab im vorbörslichen Handel zunächst nach, drehte im regulären Handel jedoch ins Plus, nachdem Quartalszahlen und Managementkommentare bekannt wurden. Lores, der Anfang März von HP zu PayPal wechselte, kündigte an, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, Sparmaßnahmen durchzuführen und eine klarere Wertschöpfungsstrategie zu fahren. PayPal plant Verstärkungen bei Effizienzprogrammen und beim Technologieeinsatz, darunter der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Vereinfachung der Organisation, mit dem Ziel, bis Jahresende rund 400 Millionen US-Dollar einzusparen.

Was bedeutet das für den Übernahmepoker um PayPal?

Die Kombination aus moderatem Umsatzwachstum, einer leichten Margenverbesserung und einem klar kommunizierten Sparprogramm stärkt nach Marktkommentaren und Analysten die Verhandlungsposition von PayPal. Weil das Management nun eine eigenständige Wertschöpfungsstory präsentieren kann, müssen potenzielle Bieter ihre Angebote gegen eine geprüfte Antwortseite messen. Zugleich hat das Unternehmen signalisiert, dass Offerten nicht grundsätzlich ausgeschlossen sind, was Käufer zu einer geprüften und wahrscheinlich höheren Gegenleistung drängen dürfte.

Entscheidend wird, ob das angekündigte Effizienzprogramm bis Jahresende die geplanten 400 Millionen US-Dollar einsparen kann; bis dahin bleibt der Übernahmepoker um PayPal offen und dürfte höhere Gebote erfordern.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.