Zwei frei gewordene Plätze in der Regionalliga Bayern zwingen vier Klubs in die Relegation: In Hin- und Rückspielen werden zwei Startplätze für die Saison 2026/27 vergeben. Die Paarungen loste der Bayerische Fußball-Verband am 16. Mai 2026 im Haus des Fußballs in München. Direkt aufgestiegen sind SC Eltersdorf als Meister der Bayernliga Nord und TSV Landsberg als Vizemeister der Bayernliga Süd, weil TSV 1860 München II kein Aufstiegsrecht besitzt.
Weil zwei Regionalliga-Plätze durch direkte Abstiege frei wurden, setzte der BFV das bekannte Relegationsschema an: Die beiden letztplatzierten Teams steigen direkt ab, die Meister der zweigeteilten Bayernliga steigen direkt auf, und die übrigen Plätze werden über zwei Entscheidungspaarungen in Hin- und Rückspielen vergeben.
Direkt abgestiegen aus der Regionalliga Bayern sind SpVgg Hankofen-Hailing als Tabellen-18. Und Viktoria Aschaffenburg als Tabellen-17. Das bedeutet konkret, dass der SC Eltersdorf als Meister der Bayernliga Nord in die vierte Liga zurückkehrt. In der Bayernliga Süd ergab sich wegen des Aufstiegsverbots für die U23-Mannschaft von TSV 1860 München eine Besonderheit: Weil 1860 München II als Meister nicht aufsteigen darf, rückte der SV Kirchanschöring als Tabellendritter nach und erhielt einen Platz in der Relegation, während TSV Landsberg als Vizemeister das direkte Aufstiegsrecht übernahm.
Viktoria Aschaffenburg reagierte auf den Abstieg mit einem personellen und strukturellen Neuanfang. In einem gemeinsamen Vorstands-Statement heißt es: "Der Abstieg war absolut nicht unser Ziel und schmerzt uns sehr". Der Verein kündigt an, den Kader für die Bayernliga auf Basis gezielter Transfers und Nachwuchsförderung neu aufzubauen. Trainer Felix Luz bleibt dem Klub demnach erhalten.
Das Feld für die Relegation setzte sich damit aus vier Mannschaften zusammen: ASV Cham, als Vizemeister der Bayernliga Nord; SV Kirchanschöring, der als Tabellendritter der Bayernliga Süd nachrückte; sowie die beiden Regionalliga-Teams TSV Schwaben Augsburg, Tabellen-15., und SpVgg Greuther Fürth II, Tabellen-16. Diese Paarungen wurden am Samstagnachmittag, dem 16. Mai 2026, vom BFV im Haus des Fußballs in München ausgelost.
Die Begegnungen sind als klassische Hin- und Rückspiele angesetzt. Die Sieger der beiden Duelle erhalten jeweils ein Startrecht in der Regionalliga Bayern für die Saison 2026/27.
Damit entscheidet sich in vier Spielen, welche Teams die Regionalliga verlassen und welche sie neu betreten.
Ein Detail sorgte für sportpolitische Klarheit: Die U23 der SpVgg Greuther Fürth bleibt spielberechtigt, weil die Profimannschaft von Greuther Fürth den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga erreicht hat. Hätten die Profis absteigen müssen, hätte dies die Spielberechtigung der U23 beeinflusst.
Für die beteiligten Klubs geht es um mehr als sportliche Ehre. Ein Verbleib in der Regionalliga bedeutet für die Vereine finanzielle Planungssicherheit und die Möglichkeit, Zielsetzungen über Transferpolitik und Talententwicklung zu formulieren. Für Absteiger wie Viktoria Aschaffenburg folgt ein Neuaufbau, der sportliche und strukturelle Entscheidungen verlangt.
Der BFV hat den Ablauf formalisiert und an das gewohnte Muster angepasst, um klare Verhältnisse für die Saison 2026/27 zu schaffen. Die Auslosung im Haus des Fußballs setzte die Rahmenbedingungen, nun liegt die sportliche Entscheidung auf dem Platz.
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Die Sieger der beiden Duelle erhalten jeweils ein Startrecht in der Regionalliga Bayern für die Saison 2026/27.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.