ETF-Sparpläne sind 2026 in Deutschland beliebter denn je. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, mit kleinen Beträgen regelmäßig in breit gestreute Fonds zu investieren, was besonders für Einsteiger und langfristige Sparer attraktiv ist. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Broker in Deutschland die besten ETF-Sparpläne anbieten, wie Sie die passende Auswahl treffen und welche Kosten dabei anfallen. Dazu gibt es praxisnahe Tipps für Anfänger und einen Vergleich der wichtigsten Anbieter auf dem Markt.
Schnellüberblick: Die besten ETF-Sparpläne und Broker 2026
- Trade Republic: Sparrate ab 1 €, ca. 2.400 ETFs, Sparplanausführung kostenlos, keine Depotgebühren, reguliert durch BaFin.
- Scalable Capital: Sparrate ab 1 €, ca. 2.000 ETFs, kostenlose Sparpläne im PRIME Broker für 4,99 € monatlich, sonst 0,99 € pro Ausführung, Robo-Advisor-Optionen verfügbar.
- ING: Sparrate ab 1 €, ca. 800 ETFs kostenlos, Depotführung kostenfrei, etablierte Direktbank mit langjähriger Erfahrung.
- DKB: Sparrate ab 1,50 €, Ausführungskosten 1,50 €, ca. 400 ETFs, attraktive Kombi aus Bank und Brokerage.
- Comdirect: Sparrate ab 25 €, ca. 800 ETFs kostenlos, Teil der Commerzbank-Gruppe, zuverlässiger Kundenservice.
- Consorsbank, Flatex, Smartbroker: Weitere etablierte Anbieter mit unterschiedlichen Gebührenstrukturen und ETF-Auswahl. Consorsbank bietet ca. 1.000 ETFs, Flatex günstige Ordergebühren, Smartbroker punktet mit günstigen Depotgebühren.
1. Trade Republic
Key Features: Trade Republic bietet einen Einstieg in ETF-Sparpläne ab nur 1 Euro, was die niedrigste Sparrate auf dem deutschen Markt darstellt. Mit über 2.400 ETFs ist die Auswahl sehr breit gefächert. Die Ausführung der Sparpläne ist kostenlos, auf Depotgebühren wird komplett verzichtet. Die Bedienung erfolgt über eine intuitive App, die für iOS und Android verfügbar ist. Der Broker ist vollständig reguliert durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und garantiert eine Einlagensicherung bis 100.000 Euro durch die gesetzliche deutsche Einlagensicherung.
Vorteile: Die niedrige Einstiegsschwelle macht Trade Republic besonders attraktiv für Einsteiger und junge Anleger, die mit kleinen Beträgen starten möchten. Die große ETF-Auswahl umfasst sowohl klassische Aktien-ETFs, Anleihen-ETFs als auch nachhaltige Produkte (ESG). Die App ist benutzerfreundlich, schnell und übersichtlich. Zudem verzichtet Trade Republic auf Depot- oder Verwahrentgelte, was langfristig Kosten spart.
Nachteile: Der Kundenservice ist ausschließlich digital erreichbar, was bei komplexeren Anliegen für manche Nutzer einschränkend sein kann. Persönliche Beratung oder Telefonhotlines gibt es nicht.
Außerdem ist das Produktangebot außerhalb von ETFs und einzelnen Aktien eingeschränkt, wer also Wert auf weitere Anlageklassen legt, stößt hier an Grenzen.
Beste für: Trade Republic eignet sich sehr gut für Anfänger und junge Anleger, die mit kleinen Sparraten flexibel in ETFs investieren wollen und keine persönliche Beratung benötigen. Auch für erfahrene Nutzer, die Wert auf günstige Konditionen und ein mobiles Angebot legen, ist Trade Republic eine Top-Adresse.
Preise: ETF-Sparpläne sind komplett kostenlos, es fallen weder Depotgebühren noch Ausführungskosten an. Das macht den Anbieter besonders kosteneffizient. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Kundengelder bis 100.000 Euro.
2. Scalable Capital
Key Features: Scalable Capital bietet Sparpläne ab 1 Euro an und verfügt über ein ETF-Portfolio mit rund 2.000 Fonds. Das Angebot umfasst neben den Sparplänen auch Robo-Advisor-Lösungen, die automatisierte Anlagestrategien ermöglichen. Der PRIME Broker Tarif kostet 4,99 Euro monatlich und beinhaltet kostenlose Sparplanausführungen; ohne das Abo kostet jede Ausführung 0,99 Euro. Der Broker ist ebenfalls BaFin-reguliert und bietet eine deutsche Einlagensicherung bis 100.000 Euro.
Vorteile: Die Kombination aus ETF-Sparplänen und Robo-Advisory macht Scalable Capital vielseitig. Anleger können Sparpläne flexibel anpassen und zusätzlich automatisierte, auf Algorithmen basierende Investitionsstrategien nutzen. Die große ETF-Auswahl deckt viele Anlageklassen ab, von Aktien über Anleihen bis hin zu nachhaltigen Fonds. Die App und Webplattform sind übersichtlich, für Nutzer mit höherem Investitionsvolumen bietet PRIME Broker Vorteile.
Nachteile: Das PRIME Broker Abo mit 4,99 Euro monatlich ist für manche Nutzer eine Hürde, besonders wenn nur wenige Sparpläne genutzt werden. Ohne Abo entstehen zusätzliche Ausführungskosten von 0,99 Euro pro Ausführung, was bei häufigen Sparraten ins Geld gehen kann. Der Fokus liegt auf digitalen Services, persönliche Beratung ist nicht Teil des Angebots.
Beste für: Anleger, die neben klassischen Sparplänen automatisierte Anlagestrategien schätzen und bereit sind, für zusätzliche Services eine monatliche Gebühr zu bezahlen. Auch wer Wert auf eine große ETF-Auswahl legt, ist hier gut aufgehoben.
Preise: PRIME Broker kostet 4,99 Euro im Monat und beinhaltet kostenlose Sparplanausführungen. Ohne PRIME Broker betragen die Ausführungskosten 0,99 Euro pro Sparplan.
3. ING
Key Features: Die ING Deutschland bietet mit rund 800 ETFs eine solide Auswahl an Sparplänen, die ab einer Sparrate von 1 Euro gestartet werden können. Die Ausführung von Sparplänen ist bei der ING kostenfrei, ebenso die Depotführung. Die ING ist eine der größten Direktbanken in Deutschland mit langjähriger Erfahrung im Wertpapiergeschäft und einem breiten Serviceangebot inklusive Filialbetreuung.
Vorteile: Die ING punktet mit einem etablierten Ruf und einem umfassenden Service, der auch telefonische Beratung und persönliche Betreuung in ausgewählten Filialen umfasst. Meanwhile die kostenlose Depotführung und Sparplanausführung machen das Angebot preislich attraktiv. Zudem sind viele ETFs auch sparplanfähig, die über den DAX hinausgehen, etwa MSCI World oder nachhaltige ETFs. Die Plattform ist technisch ausgereift und auch für Einsteiger gut geeignet.
Nachteile: Die ETF-Auswahl ist mit rund 800 Fonds zwar ordentlich, aber nicht so umfangreich wie bei Trade Republic oder Scalable Capital. Für sehr spezialisierte oder exotische ETFs muss man andere Anbieter suchen. Die Mindestsparrate ist zwar niedrig, aber die Mindestordergröße für Einmalanlagen liegt oft höher.
Beste für: Anleger, die Wert auf eine etablierte Bank mit breitem Service legen und neben digitalen Angeboten auch persönliche Beratung wünschen. Die ING eignet sich für Einsteiger und Fortgeschrittene sowie für Anleger mit mittleren Sparraten.
Preise: Sparplanausführungen sind kostenlos, Depotführung ebenfalls kostenfrei. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren für den Handel mit den angebotenen ETFs an.
4. DKB
Key Features: Die Deutsche Kreditbank (DKB) bietet Sparpläne ab 1,50 Euro an. Die Ausführung kostet 1,50 Euro pro Sparrate. Das ETF-Angebot umfasst rund 400 Fonds, darunter viele bekannte Standard-ETFs auf Indizes wie MSCI World oder S&P 500. Die DKB kombiniert klassisches Banking mit Brokerage, was für Kunden, die alles aus einer Hand wollen, interessant ist.
Vorteile: Die DKB bietet ein solides Angebot mit fairen Gebühren, eine etablierte Bankstruktur und einen zuverlässigen Kundenservice. Die Verknüpfung von Girokonto und Depot erleichtert die Verwaltung. Auch das Online-Banking ist modern und übersichtlich. Die DKB ist für Anleger geeignet, die Wert auf eine Kombination aus Bank und Broker legen.
Nachteile: Die Ausführungskosten von 1,50 Euro pro Sparrate sind im Vergleich zu vielen Neobrokern höher und können sich bei kleinen Sparraten negativ auswirken. Die ETF-Auswahl ist mit rund 400 Fonds vergleichsweise begrenzt. Für besonders günstige Konditionen muss man sich anderswo umsehen.
Beste für: Anleger, die ein solides Gesamtpaket aus Banking und Brokerage suchen und bereit sind, moderate Ausführungskosten zu zahlen. Ideal für Nutzer, die ein Girokonto mit Depot kombinieren möchten.
Preise: Sparplanausführung kostet 1,50 Euro, Depotführung ist kostenlos. Es fallen keine weiteren versteckten Gebühren an.
5. Comdirect
Key Features: Comdirect bietet eine Sparrate ab 25 Euro an und stellt rund 800 ETFs für Sparpläne bereit. Die Ausführung der Sparpläne ist kostenlos, die Depotführung ebenfalls. Als Teil der Commerzbank-Gruppe profitiert Comdirect von einem großen Netzwerk und einem guten Kundenservice, der telefonisch und online erreichbar ist.
Vorteile: Die Comdirect punktet mit einem zuverlässigen Service, einer übersichtlichen Plattform sowie einer soliden Auswahl an ETFs. Die kostenlose Ausführung von Sparplänen ab 25 Euro ist attraktiv für Anleger mit mittleren bis höheren Sparraten. Zudem gibt es umfangreiche Informations- und Bildungsangebote, die besonders für Einsteiger hilfreich sind.
Nachteile: Die Mindest-Sparrate von 25 Euro ist vergleichsweise hoch, vor allem im Vergleich zu Anbietern wie Trade Republic oder Scalable Capital, die ab 1 Euro starten. Für Kleinsparer weniger geeignet. Die ETF-Auswahl ist gut, aber nicht so groß wie bei den günstigeren Neobrokern.
Beste für: Anleger, die eine etablierte Direktbank mit gutem Service suchen und bereit sind, mit etwas höheren Sparraten zu starten. Insbesondere für langfristige Sparer, die Wert auf Beratung legen.
Preise: Sparplanausführung und Depotführung sind kostenlos, keine versteckten Gebühren. Die Mindestsparrate beträgt 25 Euro.
6. Weitere etablierte Anbieter: Consorsbank, Flatex, Smartbroker
Consorsbank: Bietet über 1.000 ETFs für Sparpläne, viele davon kostenlos ausführbar. Die Mindestsparrate liegt meist bei 25 Euro. Depotführung ist kostenfrei. Die Bank setzt auf ein breites Serviceangebot mit telefonischer Beratung und Online-Tools. Die Gebühren sind moderat, Ausführungskosten entfallen oft bei bestimmten ETFs.
Flatex: Bekannt für günstige Ordergebühren, Flatex bietet ETF-Sparpläne mit einer Mindestsparrate ab 25 Euro an. Meanwhile die Auswahl umfasst mehrere hundert ETFs. Depotführung kostet in der Regel 0 Euro, allerdings fallen teilweise Ausführungsgebühren an. Flatex ist besonders für aktive Trader interessant.
Smartbroker: Smartbroker punktet mit niedrigen Depotgebühren (0 Euro) und einer großen Auswahl an ETF-Sparplänen. Sparraten sind ab 25 Euro möglich. Die Plattform ist eher auf erfahrene Anleger ausgelegt, der Kundenservice ist digital und telefonisch erreichbar. Smartbroker bietet zudem kostenlose Sparplanausführungen für viele ETFs.
Insgesamt bieten diese Anbieter eine solide Alternative zu den Neobrokern und sind vor allem für Anleger interessant, die ein breiteres Serviceangebot oder Zugang zu weiteren Anlageklassen suchen.
Wie wir die besten ETF-Sparpläne ausgewählt haben
Unsere Auswahl basiert auf objektiven Kriterien, die für deutsche Anleger 2026 relevant sind. Dazu zählen vor allem die Kostenstruktur (Depotgebühren, Sparplanausführungen, sonstige Gebühren), die Mindest-Sparrate, die Anzahl und Qualität der verfügbaren ETFs sowie die Benutzerfreundlichkeit der Plattform.
Auch regulatorische Sicherheit und Kundensupport flossen in die Bewertung ein. Wir haben aktuelle Daten von Februar bis Juni 2026 berücksichtigt, um ein aktuelles Bild zu gewährleisten. Zudem haben wir auf Nutzerbewertungen und Marktentwicklungen geachtet, um zuverlässige Empfehlungen auszusprechen.
Besonderen Wert legten wir auf die Kosten: Anbieter wie Trade Republic und Scalable Capital überzeugen mit kostenfreien Sparplanausführungen und sehr niedrigen Mindestbeträgen. Banken wie ING oder Comdirect bieten dafür mehr Service und Beratung. Die ETF-Auswahl ist bei Neobrokern oft größer, während klassische Banken auf ein bewährtes, aber kleineres Portfolio setzen.
Auch die technische Umsetzung spielt eine Rolle: Mobile Apps mit intuitiver Bedienung sind heute wichtig, gerade für jüngere Anleger. Gleichzeitig haben wir beachtet, wie gut die Anbieter für unterschiedliche Zielgruppen passen – von Einsteigern mit kleinen Sparraten bis zu erfahrenen Anlegern, die zusätzliche Tools oder Beratung suchen.
Finales Urteil
ETF-Sparpläne sind 2026 eine der effektivsten Methoden, um langfristig Vermögen aufzubauen – das zeigt der Markt deutlich.
Wer mit kleinen Beträgen starten möchte und Kosten minimieren will, findet bei Trade Republic und Scalable Capital hervorragende Angebote mit Sparraten ab 1 Euro und meist kostenlosen Ausführungen. Die breite ETF-Auswahl und die niedrigen Gebühren sprechen für sich.
Wer Wert auf persönliche Beratung und ein etabliertes Bankhaus legt, ist bei ING oder Comdirect gut aufgehoben. Die Mindestsparraten sind dort zwar höher, aber der Service umfangreicher. Meanwhile die DKB bietet eine solide Zwischenlösung mit moderaten Gebühren und guter Bankanbindung.
Weitere Anbieter wie Consorsbank, Flatex oder Smartbroker sind ebenfalls eine Überlegung wert, je nach individuellen Bedürfnissen und Handelsverhalten. Insgesamt gilt: Die Wahl des richtigen ETF-Sparplans hängt von den eigenen Zielen, der Sparrate und dem gewünschten Service ab. Die hier vorgestellten Broker bieten für die meisten Anleger in Deutschland 2026 passende Optionen.
Da die Kostenstrukturen und ETF-Auswahl sich schnell ändern können, empfiehlt es sich, vor der Entscheidung die aktuellen Konditionen auf den Webseiten der Anbieter zu prüfen. So bleiben Sie flexibel und können Ihre Geldanlage best anpassen.
ETF-Sparpläne bleiben 2026 eine der besten Möglichkeiten für den langfristigen Vermögensaufbau in Deutschland. Die großen Neobroker wie Trade Republic setzen mit günstigen Gebühren und breiter ETF-Auswahl neue Standards, während etablierte Banken wie ING und Comdirect mit Service und Beratung punkten. Für Anleger lohnt es sich, genau hinzuschauen, welche Konditionen und Angebote am besten zum persönlichen Sparziel und Budget passen. Die niedrigen Einstiegshürden und die Vielfalt der ETFs machen Sparpläne zu einem attraktiven Investment für jedermann.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.