Mietpreise in Großbritannien verändern sich 2026 unterschiedlich. London bleibt teuer, aber in einigen Großstädten fallen die Preise. Hier findest du eine Übersicht der Mietpreise in den wichtigsten Städten, wie sie sich im Vergleich zum Vorjahr entwickelt haben, plus regionale Unterschiede und eine Prognose.
Übersicht der durchschnittlichen Mietpreise in Großbritannien 2026
Die Mietpreise in Großbritannien sind im Jahr 2026 im Durchschnitt rückläufig, insbesondere außerhalb von London. Offizielle Daten aus dem Februar 2026 zeigen, dass die durchschnittliche Miete für eine Einzimmerwohnung in London bei etwa 2.370 EUR (2.100 GBP) pro Monat liegt. Dies entspricht einem Anstieg von circa 6 % gegenüber dem Vorjahr 2025. Im Gegensatz dazu sind die Mieten in Städten wie Manchester und Birmingham deutlich geringer: In Manchester beträgt die durchschnittliche Monatsmiete 1.000 EUR (880 GBP), was einem Rückgang von 2 % zum Vorjahr entspricht, während Birmingham mit 950 EUR (830 GBP) einen Preisrückgang von 1,5 % verzeichnet.
Weitere Großstädte wie Glasgow und Leeds zeigen ebenfalls rückläufige Tendenzen bei den Mietpreisen. In Glasgow liegen die Mieten aktuell bei rund 850 EUR (750 GBP), was einem Rückgang von 3 % entspricht, während Leeds mit 900 EUR (790 GBP) einen Rückgang von 1 % gegenüber 2025 aufweist.
Die folgende Tabelle fasst die durchschnittlichen Monatsmieten in ausgewählten britischen Städten zusammen (alle Angaben in Euro, basierend auf Wechselkursen von Februar 2026):
- London: 2.370 EUR (+6 % gegenüber 2025)
- Manchester: 1.000 EUR (-2 % gegenüber 2025)
- Birmingham: 950 EUR (-1,5 % gegenüber 2025)
- Glasgow: 850 EUR (-3 % gegenüber 2025)
- Leeds: 900 EUR (-1 % gegenüber 2025)
- Edinburgh: 1.100 EUR (-0,5 % gegenüber 2025)
- Liverpool: 880 EUR (-2,2 % gegenüber 2025)
- Bristol: 1.200 EUR (+1 % gegenüber 2025)
Die Zahlen zeigen klar: London ist am teuersten, dann kommen Bristol und Edinburgh. Im Norden und Westen sinken die Mieten in einigen Industriestädten leicht.
Wichtige Fakten und Zahlen zur Mietentwicklung
London zeigt trotz leichter Rückgänge in anderen Regionen weiterhin die höchsten Mietpreise. Die Verfügbarkeit von Wohnungen in der Hauptstadt ist äußerst knapp: Im Februar 2026 sank die Zahl der verfügbaren Wohnungen um 26 % im Vergleich zum Vorjahr 2025. Dieser starke Rückgang der Verfügbarkeit führte zu einem Preisanstieg der Medianmiete um 6 % auf 2.370 EUR.
In den Städten Manchester und Birmingham hingegen entlastet ein wachsendes Wohnungsangebot den Markt. In Manchester stieg die Zahl der verfügbaren Mietwohnungen um 8 % gegenüber Februar 2025, was den Mietpreisrückgang von 2 % unterstützt. Birmingham verzeichnete einen Anstieg der Verfügbarkeit um 5 %, was zu einem leichten Mietrückgang von 1,5 % führte.
Die durchschnittliche Mietdauer variiert ebenfalls deutlich: In London beträgt sie im Schnitt 45 Tage, was auf eine hohe Nachfrage und schnelle Vermietungen hinweist. Manchester weist mit 55 Tagen eine etwas längere Mietdauer auf, während in Birmingham durchschnittlich 60 Tage verstreichen, bevor eine Wohnung vermietet wird.
Weitere Fakten zum Mietmarkt 2026:
- 28 Monate in Folge sinkende Mieten in mehreren Großstädten außerhalb Londons
- London: Höchste Medianmiete mit 2.370 EUR im Februar 2026, ein Plus von 6 % zum Vorjahr
- Manchester: Mietrückgang von 2 % im Jahresvergleich, Mietdauer 55 Tage
- Birmingham: Mietrückgang von 1,5 %, Mietdauer 60 Tage
- Glasgow: Mietsenkung von 3 %, Mietdauer 65 Tage
- Leeds: Mietsenkung von 1 %, durchschnittliche Mietdauer 58 Tage
- Edinburgh und Bristol: Leichte Mietsteigerungen von 0,5 % bzw. 1 %
- Der Anteil der Sozialwohnungen am Gesamtwohnungsmarkt liegt bei 17 % und ist stabil gegenüber 2025
Regionale Unterschiede im britischen Mietmarkt
2026 sieht man klare Unterschiede bei den Mietpreisen in den verschiedenen Regionen Großbritanniens. London bleibt mit großem Abstand die teuerste Stadt – die Mieten liegen dort durchschnittlich 135 % über dem nationalen Durchschnitt von circa 1.010 EUR (895 GBP). Diese Diskrepanz resultiert vor allem aus der starken Nachfrage, der begrenzten Neubautätigkeit und der hohen Lebensqualität.
Im Gegensatz dazu verzeichnen Städte wie Manchester, Birmingham, Glasgow und Leeds einen Mietpreisrückgang, der sich durch verbesserte Wohnungsangebote und eine geringere Nachfrage erklärt. Diese Städte profitieren von Investitionen in den Wohnungsbau: Allein in Manchester wurden im Jahr 2025 rund 4.500 neue Wohnungen fertiggestellt, ein Plus von 12 % zum Vorjahr.
Im Nordwesten und Westengland zeigen sich ähnliche Trends: Liverpool meldet einen Mietrückgang von 2,2 % auf 880 EUR, während Bristol mit 1.200 EUR einen leichten Anstieg von 1 % verzeichnet. Edinburgh, als schottische Hauptstadt, liegt mit 1.100 EUR Mietpreis leicht über dem nationalen Durchschnitt und zeigt eine stabile Entwicklung mit einer minimalen Senkung von 0,5 %.
Die ländlichen Regionen und kleinere Städte melden hingegen nur geringe Veränderungen. Dort liegen die Mieten meist unter 700 EUR, was 30-40 % unter dem nationalen Durchschnitt liegt. Allerdings steigt die Nachfrage nach ländlichem Wohnraum durch den Trend zum Homeoffice leicht an, was in einigen Gebieten zu moderaten Mietsteigerungen von bis zu 1,5 % führt.
Prognose für den britischen Mietmarkt 2026 und darüber hinaus
Man rechnet damit, dass die Mieten in London 2026 noch etwas steigen, aber nicht mehr so schnell wie in den letzten Jahren. Experten prognostizieren eine Mietsteigerung von etwa 2-3 % bis Ende 2026, wobei Faktoren wie Brexit-Folgen und wirtschaftliche Unsicherheiten das Wachstum bremsen.
Außerhalb Londons dürften sich die Mietpreise stabilisieren oder leicht weiter sinken, da die Neubautätigkeit zunimmt und die Nachfrage in einigen Regionen abnimmt. So wird für Manchester und Birmingham ein weiterer Mietrückgang von rund 1 % im Jahresvergleich erwartet.
Die durchschnittliche Mietdauer könnte sich in den Metropolen verlängern, da die Auswahl größer wird und Mieter mehr Verhandlungsraum erhalten. Gleichzeitig wird die Zahl der verfügbaren Wohnungen in London voraussichtlich erst ab 2027 wieder signifikant steigen, wenn größere Neubauprojekte fertiggestellt sind.
Langfristig bleibt der britische Mietmarkt volatil: Die Inflation, Zinsentwicklung und gesetzliche Änderungen im Mietrecht werden die Preise beeinflussen. Aktuell liegt die Inflationsrate in Großbritannien bei etwa 3,4 % (Stand Februar 2026), was die Mietentwicklung ebenfalls beeinflusst.
Zur Orientierung hier einige weitere Prognosezahlen für 2026:
- London: +2-3 % Mietsteigerung bis Jahresende
- Manchester: -1 % weiterer Mietrückgang erwartet
- Birmingham: -1 % Mietrückgang prognostiziert
- Glasgow und Leeds: Stabilisierung bei leichtem Rückgang von 0,5-1 %
- Neubauprojekte: Über 20.000 neue Wohnungen landesweit bis Ende 2026 geplant
Diese Zahlen zeigen, dass sich der Mietmarkt in Großbritannien auch 2026 weiter differenziert entwickeln wird, mit starkem Fokus auf die Hauptstadt London.
2026 zeigt sich der britische Mietmarkt gespalten: London bleibt mit 2.370 EUR die teuerste Stadt, geprägt von knapper Verfügbarkeit und steigenden Preisen. In anderen Metropolen wie Manchester, Birmingham, Glasgow und Leeds sinken die Mieten leicht, bedingt durch ein wachsendes Wohnungsangebot und eine entspannte Nachfrage. Die regionale Entwicklung bleibt unterschiedlich, während die Prognosen für das restliche Jahr moderate Preissteigerungen in London und weitere Rückgänge außerhalb der Hauptstadt vorsehen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der seit über zwei Jahren anhaltende Trend sinkender Mieten in Großbritannien anhält oder sich ändert.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.