Im Jahr 2026 liegen die Immobilienpreise in Deutschland im Schnitt bei etwa 3.000 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter. Nach einer Phase der Preiskorrektur zwischen 2022 und 2024 stabilisieren sich die Preise wieder. Die Entwicklung ist regional sehr unterschiedlich, wobei Metropolregionen weiterhin deutlich höhere Preise verlangen. Zudem sollten Käufer die erheblichen Kaufnebenkosten einplanen, die je nach Bundesland stark variieren.
Aktuelle Durchschnittspreise für Immobilien in Deutschland 2026
In Deutschland unterscheiden sich die Immobilienpreise 2026 stark von Region zu Region. Während der bundesweite Durchschnitt bei rund 3.000 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter liegt, zeigt ein genauerer Blick auf einzelne Städte und Regionen ein deutlich differenziertes Bild.
- München: Hier kosten Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser zwischen 8.000 und 10.000 Euro pro Quadratmeter. München bleibt damit die teuerste Stadt Deutschlands.
- Frankfurt am Main: Die Preise liegen bei 5.500 bis 7.000 Euro pro Quadratmeter, was vor allem auf die Bedeutung Frankfurts als Finanzzentrum zurückzuführen ist.
- Hamburg: Mit Preisen von 5.000 bis 6.500 Euro pro Quadratmeter zählt Hamburg zu den teuersten Immobilienmärkten im Norden.
- Berlin: Die Hauptstadt verzeichnet Preise zwischen 4.500 und 6.000 Euro pro Quadratmeter. Trotz der dynamischen Entwicklung in den letzten Jahren hat sich das Wachstum hier moderater gestaltet.
- Düsseldorf: Preise bewegen sich in der Spanne von 4.000 bis 5.500 Euro pro Quadratmeter, unterstützt durch eine starke Wirtschaftsstruktur.
- Leipzig: Deutlich günstiger mit 2.500 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter, was auf die noch immer niedrigere Nachfrage in Ostdeutschland hinweist.
Im Vergleich zu den Höchstständen in den Jahren 2021 und 2022, als viele Immobilienmärkte zweistellige Preissteigerungen verzeichneten, hat sich der Markt nach der Korrekturphase zwischen 2022 und 2024 beruhigt. Die Preise sind seither entweder stabil geblieben oder zeigen leichte Erholungen, insbesondere in wirtschaftlich starken Regionen und Metropolen. So liegt der durchschnittliche Preisanstieg seit 2024 bei etwa 1 bis 2 Prozent jährlich, deutlich unter den Wachstumsraten der Vorjahre.
Auch bei Neubauprojekten zeigen sich diese Trends: Die durchschnittlichen Baukosten pro Quadratmeter liegen aktuell bei rund 2.500 bis 3.000 Euro, was den Preisdruck auf Bestandsimmobilien mitbedingt. Gleichzeitig führt die hohe Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsgebieten zu einem anhaltenden Wettbewerb um verfügbare Flächen.
Prognose für den Immobilienmarkt 2026
Die Prognosen für den deutschen Immobilienmarkt im Jahr 2026 sind von einer moderaten Erholung geprägt. Nach den Zinsänderungen zwischen 2022 und 2024 haben sich die Preise auf einem stabilen Niveau eingependelt. Die Europäische Kommission prognostiziert für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent im Jahr 2026. Diese positive Entwicklung stützt die Kaufkraft der Bevölkerung und sorgt für eine anhaltend solide Nachfrage nach Immobilien.
Die Bauzinsen für eine zehnjährige Finanzierung liegen aktuell zwischen 3,5 und 4,5 Prozent. Diese Werte sind zwar deutlich höher als die Tiefststände von rund 1 Prozent im Jahr 2021, aber seit dem Höchststand von etwa 4,5 Prozent Mitte 2024 leicht gefallen.
Experten rechnen damit, dass die Zinsen im weiteren Verlauf des Jahres 2026 auf diesem moderaten Niveau bleiben oder nur geringfügig schwanken werden.
Auch die Inflation, die Ende 2024 bei knapp 6 Prozent lag und im Laufe von 2025 auf etwa 3 Prozent sank, spielt eine Rolle bei der Immobiliennachfrage. Trotz der gestiegenen Lebenshaltungskosten bleibt Wohneigentum für viele Anleger und Eigennutzer eine sichere Anlageform. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen in städtischen Gebieten und Einfamilienhäusern in den Randlagen wird voraussichtlich stabil bleiben.
Ein weiterer Faktor ist die staatliche Förderung des Wohnungsbaus. Im Jahr 2026 stehen verschiedene Programme zur Verfügung, die insbesondere den sozialen und nachhaltigen Wohnungsbau unterstützen. So fließen etwa 1,5 Milliarden Euro in Fördermaßnahmen für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen. Dies könnte die Bauaktivitäten in den kommenden Jahren beleben und das Angebot an bezahlbarem Wohnraum verbessern.
Kaufnebenkosten in Deutschland: Was Käufer 2026 einplanen müssen
Wer eine Immobilie kauft, sollte die Kaufnebenkosten unbedingt mit einplanen. Je nach Bundesland können diese Zusatzkosten zwischen 8 und 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Die wichtigsten Bestandteile sind:
- Grunderwerbsteuer: Diese variiert zwischen 3,5 Prozent in Bayern und 6,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Die genauen Sätze je Bundesland sind:
- Bayern: 3,5 %
- Sachsen und Thüringen: 3,5 %
- Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern: 6,0 %
- Nordrhein-Westfalen: 6,5 %
- Hamburg und Bremen: 4,5 %
- Notarkosten und Grundbucheintrag: Zusammen betragen diese Gebühren etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises. Sie sind gesetzlich geregelt und fallen für die Beurkundung des Kaufvertrags sowie die Eintragung ins Grundbuch an.
- Maklerprovision: Je nach Region und Vereinbarung liegt diese zwischen 3 und 7 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. In einigen Bundesländern teilen sich Käufer und Verkäufer die Kosten, in anderen zahlt überwiegend der Käufer.
- Sonstige Kosten: Dazu zählen etwa Gebühren für Sachverständige, Finanzierungsnebenkosten oder eventuelle Renovierungsaufwendungen, die individuell stark variieren können.
Ein Beispiel: Beim Kauf eines Hauses in Nordrhein-Westfalen für 500.000 Euro ergeben sich Kaufnebenkosten von etwa 50.000 bis 75.000 Euro. Davon entfallen rund 32.500 Euro auf die Grunderwerbsteuer, etwa 7.500 Euro auf die Maklerprovision und knapp 7.500 Euro auf Notar und Grundbuch.
Die Gesamtkosten können damit schnell 10 bis 15 Prozent über dem reinen Kaufpreis liegen. Käufer sollten diese Beträge frühzeitig in ihre Finanzierungsplanung einbeziehen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Im Jahr 2026 hat sich an den gesetzlichen Rahmenbedingungen nichts Grundlegendes geändert. Allerdings achten Banken verstärkt auf eine realistische Einschätzung der Kaufnebenkosten bei der Kreditvergabe, um Überschuldung zu vermeiden.
Die Immobilienpreise in Deutschland 2026 zeigen eine Stabilisierung nach den starken Schwankungen der Vorjahre. Mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von 3.000 bis 3.500 Euro, regionalen Spitzenwerten bis zu 10.000 Euro in München und moderaten Zinsen zwischen 3,5 und 4,5 Prozent bleibt der Markt weiterhin attraktiv, aber auch anspruchsvoll. Die Kaufnebenkosten von bis zu 15 Prozent sind ein wichtiger Faktor, den Käufer unbedingt berücksichtigen müssen. Insgesamt steht der deutsche Immobilienmarkt 2026 für eine Phase der Konsolidierung mit moderatem Wachstum und unverändert hoher regionaler Vielfalt.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.