Mit 17 Jahren und 242 Tagen wurde Lennart Karl zum jüngsten deutschen Torschützen in der Champions League, und nun steht der 18-Jährige im DFB-Kader für die WM 2026. Bundestrainer Julian Nagelsmann berief den Flügelspieler am 19. Mai 2026 in das Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko und informierte ihn persönlich telefonisch. Karl kommt nach einer Durchbruchsaison 2025/26, in der er neun Tore erzielte und nach mehreren Berichten acht Vorlagen lieferte. Die offizielle Bekanntgabe des DFB-Kaders ist für den 21. Mai 2026 um 14:00 Uhr terminiert.

Die Nominierung von Lennart Karl ist mehr als eine symbolische Geste für die Zukunftsplanung des DFB. Bundestrainer Julian Nagelsmann vertraut einem Spieler, dessen Sprung in die Bayern-Profimannschaft sich binnen eines Jahres vollzog. Vor zwölf Monaten war Karl überwiegend in den U17- und U19-Mannschaften aktiv. Nun reist der 18-Jährige mit dem Aufgebot in die WM-Vorbereitung für das Turnier in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko.

Warum Nagelsmann auf Karl setzt

Nagelsmann begründete die Entscheidung mit Karls Auftreten auf und neben dem Platz und lobte ihn als einen der vielversprechenden jungen Spieler. Zusätzlich nennen Medienberichte und Klubstatistiken Karls Tempo, seine direkten Dribblings und seine Fähigkeit, als Joker sofort Tempo in Spiele zu bringen, als zentrale Gründe für die Berufung.

Die Entscheidung weist auf eine klare taktische Absicht. Nagelsmann setzt offenbar auf junge Offensivspieler, die sowohl auf Klub- als auch auf internationaler Ebene in dieser Saison überzeugt haben. Karls Profil passt in dieses Konzept: Er kann die Außenbahn strecken, in die Halbräume ziehen und Gefahr erzeugen, ohne dass sein Spiel durch ausgeprägte Egozentrik auffällt. Nagelsmanns Wahl ist damit eine Wette auf Dynamik und Variabilität in den Offensivlinien.

Wie Karls Saison aussah

Die Zahlen untermauern, warum Karl auf dem Radar landete. In der Spielzeit 2025/26 erzielte er neun Tore und lieferte nach mehreren Berichten acht Vorlagen. International machte er früh auf sich aufmerksam: In der Champions League wurde er mit 17 Jahren und 242 Tagen zum jüngsten deutschen Torschützen in der Wettbewerbsgeschichte. Solche Meilensteine sind selten und erklären, weshalb sein Aufstieg so schnell verlief.

Auf Länderspielebene hat Karl bislang zwei A-Länderspiele absolviert. Beide Einsätze erfolgten als Einwechselspieler, jeweils gegen die Schweiz und gegen Ghana.

Diese frühen Einsätze zeigen, dass Karl schon Erfahrung in A-Nationalmannschaftssituationen sammeln konnte, wenn auch in begrenztem Umfang.

Der Wechsel vom Jugendbereich in die Profimannschaft des FC Bayern München innerhalb eines Jahres ist ein weiterer Indikator für die Geschwindigkeit seines Entwicklungswegs. Klubstatistiken bescheinigen ihm eine hohe Einsatzintensität und eine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn die Rolle bislang häufiger die des Jokers war. Genau diese Jokerqualitäten nennt Nagelsmann als Vorteil: Ein Spieler, der als Einwechselspieler sofort neue Impulse setzen kann, hat im Turnierbetrieb einen praktischen Nutzen.

Die Nominierung zählt zu mehreren Überraschungen im Vorfeld der endgültigen Kaderliste. Sie zeigt, dass der Bundestrainer bereit ist, junge Talente in eine große Turniermannschaft zu integrieren, wenn Leistungsdaten und beobachtbares Auftreten zusammenpassen. Karl ist damit einer der jüngsten Profis im deutschen Aufgebot und zugleich ein konkreter Ausdruck von Nagelsmanns Personalpolitik.

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Der nächste verlässliche Termin ist die offizielle Bekanntgabe des DFB-Kaders am 21. Mai 2026 um 14:00 Uhr.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.