1 Mal täglich ermittelt die Deutsche Bundesbank zur Mittagszeit Referenzpreise und die zugehörigen Renditen für alle börsennotierten Bundesanleihen, Bundesobligationen und Bundesschatzanweisungen. Die Kurse werden an der Frankfurter Wertpapierbörse ermittelt und bilden seither die verbindliche Grundlage für Renditeanzeigen und Preisorientierung am deutschen Kapitalmarkt. Am 23.05.2011 wurde der Referenzpreis an der Frankfurter Wertpapierbörse anstelle des früheren Einheitspreises eingeführt, seitdem dokumentiert die Bundesbank die Mittagsbestimmung tagesaktuell. Die Daten stehen als maschinenlesbare Dateien und als PDFs bereit, inklusive ergänzender Veröffentlichungen wie Tenderankündigungen und Ergebnissen zu unverzinslichen Schatzanweisungen.

1 Mal täglich, zur Mittagszeit, bestimmt die Deutsche Bundesbank einen Referenzpreis für jede börsennotierte Bundesanleihe, Bundesobligation und Bundesschatzanweisung und veröffentlicht anschließend die zugehörigen Renditen. Diese täglichen Bundesbank-Referenzpreise zeigen die tagesaktuellen Renditebewegungen der Staatswerte und gelten als verbindliche Kurs- und Renditeindikatoren für den deutschen Kapitalmarkt.

Wie die Preise zustande kommen

Die Ermittlung erfolgt börsentäglich an der Frankfurter Wertpapierbörse. Dort wird statt des früher verwendeten Einheitspreises seit dem 23.05.2011 der Bundesbank-Referenzpreis genutzt. Die Bundesbank führt eine tagesaktuelle Übersicht, die sowohl die Kurse als auch die rechnerischen Renditen zusammenführt. Marktteilnehmer können so die Entwicklung einzelner Papiere oder ganzer Laufzeitsegmente nachvollziehen.

Begleitend zur Tabelle veröffentlicht die Bundesbank spezielle PDF-Dokumente mit den täglichen Renditedaten. Zusätzlich stellt die Zentralbank die Zahlen in maschinenlesbarer Form bereit, damit Händler, Asset Manager und Depotbanken die Daten automatisch in eigene Systeme einspielen können.

Ein breites Spektrum von Adressaten greift auf die Referenzpreise zurück. Privatanleger, institutionelle Investoren, Asset Manager und Depotbanken nutzen die Preise als Preis- und Rendteorientierung für Handelsentscheidungen und Portfoliobewertungen. Für Unternehmens- und Banktreasuries dienen die Renditekurven als Referenzpunkt für die Kalkulation von Finanzierungs- und Hedgingkosten.

Auch Aufsichtsbehörden und Marktinfrastrukturen verwenden die Referenzpreise als standardisierte Bezugsgröße zur Bewertung von Staatswertpapieren. Die Bundesbank ergänzt die Renditeübersichten durch Informationen zu Tenderverfahren und Emissionen des Bundes, etwa Hinweise auf Aufstockungen und Ausschreibungen von Bubills. So lassen sich Angebots- und Nachfrageereignisse aus Auktionen mit den beobachteten Renditebewegungen abgleichen.

Die technische Praxis ist klar geregelt: mittägliche Ermittlung, tägliche Online-Aktualisierung und eine dokumentierte Historie seit der Umstellung 2011. Marktakteure profitieren von der Vergleichbarkeit über Handelstage hinweg, weil die Tabelle einheitlich aufgebaut ist und sowohl aktuelle als auch historische Daten enthält.

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Die nächste planmäßige Aktualisierung der Tabellen erfolgt am kommenden Börsentag zur Mittagszeit, da die Bundesbank die Kurse und Renditen börsentäglich aktualisiert. Ursprünglich berichtet von bundesbank.de.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.