Ein Bonus-Zertifikat von HSBC auf die Rheinmetall-Aktie bietet derzeit eine Bruttorendite von 21,50 Prozent bis zur Fälligkeit, was annualisiert rund 19 Prozent pro Jahr entspricht. N-tv berichtet, dass Anleger das Zertifikat mit ISIN DE000HM56HF1 zum Kurs von 135,80 Euro kaufen konnten und bei Nichtverletzung der Barriere 165 Euro zurückerhalten. Die Barriere für die Aktie liegt bei 700 Euro, sie wird bis zum Bewertungstag am 18. Juni 2027 überwacht, die Rückzahlung ist für den 25. Juni 2027 vorgesehen, wie n-tv und Wallstreet-Online melden. Für Investoren heißt das: hohe Ertragschance, aber auch ein klar definierter Knock-out-Risikoweg.
Die Offerte klingt auf den ersten Blick einfach und attraktiv. Kaufen Sie das HSBC-Bonus-Zertifikat zu 135,80 Euro, bleiben die Barriere von 700 Euro bis zum Bewertungstag unberührt, dann erhalten Sie am Ende den maximalen Auszahlungsbetrag von 165 Euro. Das entspricht einer Bruttorendite von 21,50 Prozent bis zur Fälligkeit, beziehungsweise einem annualisierten Ertrag von etwa 19 Prozent pro Jahr, so n-tv.
Wie die Rendite zustande kommt
Technisch handelt es sich um ein Bonus-Zertifikat mit Cap, ISIN DE000HM56HF1, und einem Bezugsverhältnis von 0,1. Der Cap für die zugrunde liegende Rheinmetall-Aktie ist bei 1.650 Euro gesetzt. Das heißt: selbst wenn die Aktie deutlich darüber steigt, ist die maximale Auszahlung des Zertifikats auf 165 Euro begrenzt. Wallstreet-Online und n-tv bestätigen, dass die Barriere bei 700 Euro liegt und bis zum Bewertungstag am 18. Juni 2027 überwacht wird. Die Zahlung des Zertifikats ist für den 25. Juni 2027 vorgesehen.
Die Rechnung ist simpel. Wer 135,80 Euro zahlt und am Ende 165 Euro zurückbekommt, erzielt eine Bruttorendite von 21,50 Prozent. Weil die Laufzeit bis Mitte 2027 reicht, entspricht das annualisiert rund 19 Prozent. Die Rendite entsteht nicht nur aus der engen Zeitstruktur des Produkts, sondern aus dem Cap-Mechanismus und der Barriere, die dem Emittenten Spielraum verschafft, die Prämie zu finanzieren.
Warum Anleger jetzt aufmerksam werden
Die Momentum-Geschichte von Rheinmetall spielt in dieses Angebot hinein. Die Aktie notierte am 4. Oktober 2025 vorläufig bei 2.008 Euro und steht damit deutlich unter diesem Allzeithoch. N-tv und weitere Anbieter dokumentieren, dass der Kurs am 13. Mai 2026 zeitweise unter 1.100 Euro fiel und zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei 1.167 Euro stand. Gegenüber dem 12-Monats-Hoch liegt der Kurs damit rund 42 Prozent tiefer. Als Ursachen werden n-tv zufolge unter den Erwartungen liegende Quartalszahlen, nach unten revidierte Analystenschätzungen und ein verschlechtertes Chartbild genannt.
Auf dieser Basis können Anleger das Zertifikat als Renditebringer bei Seitwärtsmärkten wahrnehmen. Solange die Barriere nicht verletzt wird, profitiert der Käufer vom Bonus, auch wenn die zugrunde liegende Aktie nicht deutlich zulegen sollte.
Das macht das Produkt für Anleger interessant, die Ertrag bevorzugen und kurzfristige Kursschwankungen teilweise aussitzen können.
Ich würde sagen, das Angebot ist ein Tausch. Anleger entrichten den Preis von 135,80 Euro, verzichten dafür auf unbegrenztes Aufwärtspotenzial der Aktie und auf Dividendenzahlungen. Im Gegenzug erhalten sie eine klar definierte obere Auszahlung von 165 Euro, falls die Barriere intakt bleibt.
Die Produktstruktur ist transparent. Dennoch sind Zertifikate keine Einlage. N-tv und Wallstreet-Online weisen darauf hin, dass Zertifikate keinen Schutz des vollen Aktienwerts bieten und Verluste bis zum Totalverlust möglich sind.
Das Kursniveau der Aktie entscheidet über die Bilanz dieses Trades. Fällt die Barriere von 700 Euro während der Beobachtungsperiode nur einmal, entfällt die Bonusregelung. In diesem Szenario zahlt das Zertifikat am Bewertungstag 0,1-mal des festgestellten Schlusskurses der Rheinmetall-Aktie. Daraus folgt eine einfache Break-even-Betrachtung: Bei einem Bezugsverhältnis von 0,1 entspricht der Break-even-Kurs der Aktie 1.358 Euro, denn 1.358 Euro mal 0,1 ergibt den eingesetzten Kaufpreis von 135,80 Euro. Wird die Aktie am Bewertungstag unterhalb dieses Niveaus festgestellt, realisiert der Anleger einen nominalen Verlust bezogen auf den Kaufpreis.
Für risikobewusste Anleger ist der kritische Punkt die Barriere. 700 Euro liegt deutlich unter dem aktuellen Kurs, aber Aktien können starke Bewegungen zeigen. Wallstreet-Online und n-tv betonen deshalb, dass die Beobachtungsfrist bis zum 18. Juni 2027 und die Auszahlung am 25. Juni 2027 die entscheidenden Termine sind, an denen sich klärt, ob die Bonusregel greift.
Aus Investorensicht ist die Entscheidung substanziell. Wer an steigende Kurse von Rheinmetall glaubt und unbegrenzten Aufwärtsgewinn sucht, ist mit einer Direktanlage besser bedient. Wer dagegen ein begrenztes, aber attraktives Ertragsprofil bevorzugt und einen klaren Knock-out-Punkt akzeptiert, findet im HSBC-Zertifikat eine Alternative mit überschaubarem Rechenmodell.
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Die nächste belastbare Wegmarke ist der Bewertungstag am 18. Juni 2027. An diesem Datum wird festgestellt, ob die Barriere von 700 Euro während der Beobachtungsperiode verletzt wurde. Die Auszahlung erfolgt dann planmäßig am 25. Juni 2027.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.