Zum 25. Mal steht der FC Bayern München im DFB-Pokalfinale. Am Samstag, 23. Mai 2026, 20:00 Uhr im Olympiastadion Berlin geht es um den 21. Pokalsieg für die Bayern und damit um das Double. Der VfB Stuttgart reist als Titelverteidiger und frisch qualifiziert für die Champions League an und sieht sich als selbstbewusster Außenseiter. Bayern-Coach Vincent Kompany verzichtet verletzungsbedingt auf Manuel Neuer und setzt auf Jonas Urbig im Tor. Das Spiel wird live in der ARD übertragen; Sky zeigt das Finale im Pay-TV.
Dieses Finale ist für beide Klubs mehr als ein einzelnes Spiel. Für Bayern steht nach der gewonnenen Bundesliga-Meisterschaft das Double auf dem Spiel, ein weiterer großer Titel, der die Saison endgültig krönen würde. Für Stuttgart geht es darum, den Pokal zu verteidigen und die Saison mit einem Sieg zu beenden, der die Qualifikation für die Königsklasse noch glänzender erscheinen lässt.
Kompany setzt auf Urbig, Neuer fehlt wegen Wadenverletzung
Die Rollen scheinen klar verteilt. Bayern treten zum 25. Mal in einem Pokalfinale an und könnten mit einem Sieg ihren 21. Pokaltitel holen. Trainer Vincent Kompany hat vor dem Anpfiff die sportliche Zielsetzung prägnant formuliert: "Ich habe, ehrlich gesagt, wirklich Bock auf einen Sieg. Das ist das Einzige, was zählt. Und nicht die Saison-Analyse", sagte Kompany. Bemerkenswert ist seine Entscheidung im Tor: Manuel Neuer fehlt wegen einer Wadenverletzung. Sportvorstand Max Eberl erklärte, Neuers WM-Teilnahme sei nicht gefährdet, doch ein Einsatz im Pokal habe wegen des Verletzungsrisikos keinen Sinn.
Im Bayern-Tor beginnt daher Jonas Urbig. Kompany lobte ihn ausdrücklich: "Wir vertrauen dem Jungen unglaublich." Diese Personalentscheidung zeigt, wie Bayern Risikomanagement und Perspektive abwägen. Ein routinierter Neuer wäre für ein Finale die sichere Wahl gewesen, mit Urbig sendet der Klub zugleich ein Signal der Nachwuchsförderung und des Vertrauenserhalts.
Stuttgart als selbstbewusster Außenseiter
Der VfB reist mit Rückenwind nach Berlin. Trainer Sebastian Hoeneß beschrieb seine Mannschaft als selbstbewussten Außenseiter und sagte: "Wir haben Blut geleckt." Personell kann Stuttgart aus dem Vollen schöpfen, als Stammtorwart steht Alexander Nübel zwischen den Pfosten. Nübel ist vertraglich Bayern-Spieler und seit 2023 an den VfB ausgeliehen. Das Finale könnte sein Abschiedsspiel für Stuttgart werden, weil eine feste Verpflichtung aus finanziellen Gründen derzeit unwahrscheinlich erscheint.
Sportlich stellt sich Stuttgart einer konkreten Aufgabe: die bayerische Offensivreihe in Schach zu halten. Auf dem Weg ins Finale stellten die Bayern ihre Offensivstärke unter Beweis, viele Treffer erzielten Spieler wie Harry Kane, Luis Díaz und Michael Olise. Diese Konzentration an Toren auf wenige Profis macht die taktische Ausrichtung beider Teams zu einem der Schlüsselthemen: Stuttgart muss einerseits Räume für Kane und Co. zustellen, andererseits selbst Torgefahr entwickeln, um Bayern nicht ins Konterspiel zu zwingen.
Die Statistik der direkten Begegnungen spricht leicht für die Bayern. Nach drei Siegen in den direkten Saisonduellen gehen sie als Favorit ins Endspiel. Doch Sportereignisse entscheiden sich auf dem Platz, und Stuttgarts jüngste Formkurve, belegt durch die späte Champions-League-Qualifikation am letzten Bundesliga-Spieltag, ist ein ernstzunehmender Faktor.
Organisatorisch ist alles für einen klassischen Pokalabend vorbereitet. Die Partie beginnt um 20:00 Uhr, das Olympiastadion in Berlin ist traditionsgemäß Austragungsort des Finals.
Die Übertragungsrechte liegen im Free-TV bei der ARD, Sky zeigt das Finale im Pay-TV, das Spiel wird außerdem live auf sportschau.de gestreamt. Für Fans ohne Stadionkarte bleiben damit mehrere Live-Optionen.
Für Bayern geht es nicht nur um einen weiteren Titel, sondern auch um die Frage sportlicher Dominanz in einer Saison, in der die Marke des Vereins und die Kaderentscheidungen für die nächsten Jahre eine Rolle spielen.
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Das DFB-Pokalfinale steigt am 23. Mai 2026 im Olympiastadion Berlin. Anpfiff ist um 20:00 Uhr; die Partie wird live in der ARD übertragen, Sky zeigt sie im Pay-TV.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.