Junge Menschen in Deutschland müssen heute fast 14 Jahre sparen, um das nötige Eigenkapital für einen Immobilienkauf aufzubringen – doppelt so lange wie die Babyboomer-Generation in den 1980er-Jahren, wie eine neue Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) zeigt.
Der Traum vom Eigenheim rückt in die Ferne
Der Weg zum eigenen Haus oder zur eigenen Wohnung wird für viele Millennials in Deutschland zunehmend beschwerlich. Die IfW-Studie, veröffentlicht am 17. Dezember 2025, beleuchtet eine deutliche Kluft zwischen den Generationen. Während Babyboomer in den 1980er-Jahren durchschnittlich sieben Jahre sparten, sehen sich Millennials mit einer Sparzeit von fast 14 Jahren konfrontiert. Dieser Unterschied unterstreicht die massiv gestiegenen Hürden beim Erwerb von Wohneigentum.
In den 1980er-Jahren reichte für eine Eigentumswohnung im Schnitt das 1,7-Fache eines Jahreshaushaltseinkommens als Eigenkapital. Für den Kauf eines Hauses waren damals gut dreieinhalb Jahresgehälter erforderlich. Die heutigen Zahlen sprechen eine andere Sprache: Für eine Eigentumswohnung sind mehr als drei Jahresgehälter nötig, und für ein Haus sogar mehr als das Fünffache des Jahreseinkommens. In der Hochphase des jüngsten Immobilienbooms war es zeitweise sogar das Siebenfache gewesen.
Ursachen für den hohen Kapitalbedarf
Die Hauptursache für den massiv gestiegenen Eigenkapitalbedarf liegt laut IfW-Forschern im Immobilienpreisboom der vergangenen Jahre und den höheren Grunderwerbsteuern. Diese Faktoren haben die Einstiegshürden für junge Käufer drastisch erhöht. Interessanterweise spielt die monatliche Belastung durch Zins und Tilgung eine vergleichsweise geringere Rolle. Millennials geben zwar rund 25 Prozent ihres Einkommens für die Hypothek aus, doch auch bei den Babyboomern waren es bereits etwa 20 Prozent.
The result? More and more people now depend on family handouts to buy property. Immer mehr Menschen sind beim Immobilienkauf auf finanzielle Unterstützung aus der Familie angewiesen. Schenkungen und Erbschaften entscheiden zunehmend darüber, wer sich Wohneigentum noch leisten kann. The IfW researchers call this a serious threat to fairness between generations and social mobility. Sie sprechen sich daher für niedrigere Einstiegshürden aus, beispielsweise durch eine Senkung der Grunderwerbsteuer, um den Traum vom Eigenheim für eine breitere Bevölkerungsschicht wieder erreichbarer zu machen.
Babyboomer bleiben in ihren Häusern – ein globaler Trend
Während Millennials mit hohen Hürden kämpfen, tragen auch die Entscheidungen der Babyboomer-Generation zur aktuellen Marktsituation bei. Eine Studie der Bank Raiffeisen aus der Schweiz, veröffentlicht am 28. August 2025, zeigt, dass viele Pensionierte dauerhaft in ihren Einfamilienhäusern bleiben. Die Wohnmobilität von Wohneigentümern im Rentenalter ist demnach sehr gering und liegt sowohl im Stockwerkeigentum als auch im Einfamilienhaus bei lediglich 1,5 Prozent.
Selbst bei über 75-jährigen Einfamilienhausbesitzern steigt die Neigung zu Umzügen kaum und liegt nur bei 1,6 Prozent.
This reluctance to move directly affects how many homes are actually for sale. Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, sieht darin einen Indikator dafür, dass auf absehbare Zeit nicht mit einer größeren Verkaufswelle beim Wohneigentum zu rechnen sei. Folglich erwartet er auch keine sinkenden Preise. Hoffnungen auf bald fallende Immobilienpreise aufgrund demografischer Entwicklungen dürften daher enttäuscht werden, so Hasenmaile.
Wirtschaftliche und persönliche Gründe für den Verbleib
Why don't older homeowners move? Several reasons stand out. Financially, staying put makes more sense for most of them than moving. Die Betriebskosten im Eigenheim sind oft nicht allzu hoch, und viele Wohneigentümer haben ihre Immobilien in den vergangenen Jahrzehnten zu deutlich niedrigeren Preisen erworben. Ihre Zinskosten sind folglich gering, und einige haben ihre Hypothek bereits vollständig abbezahlt.
Robert Weinert, Partner beim Beratungsunternehmen Wüest Partner, betont, dass die Anreize für einen Umzug in den meisten Fällen nicht gegeben sind. And on the Swiss market, your money doesn't go as far—finding a suitable place in many areas is nearly impossible. Viele ältere Menschen suchen nach Liegenschaften, die gut angebunden sind, und sind zudem an ihrem Wohnort sozial stark verankert. Nicht zuletzt spielen steuerliche Gründe eine Rolle: Bei einem Verkauf fällt häufig eine Grundstückgewinnsteuer an, die in der Schweiz oft rund 20 Prozent des Verkaufsgewinns ausmacht. Put together, these economic, personal, and tax factors mean older homeowners keep their houses—and the market stays tight.
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So don't expect housing prices to drop anytime soon—demographics are actually keeping them steady or pushing them higher.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.