Am Küchentisch, beim Durchblättern des Depotauszugs, fällt die Zahl 10,5 Prozent ins Auge. Das ist laut Roboadvisor-Portal die durchschnittliche Jahresrendite des S&P 500 über lange Zeiträume inklusive Dividenden, Stand 1. Juli 2026. Für Privatanleger mit ETF-Sparplänen, langfristig orientierte Berufstätige und Pensionsplaner ist das die zentrale Referenz dafür, warum die Buy-and-Hold-Strategie wieder häufig empfohlen wird. Google Trends notierte den Suchbegriff "buy and hold" in Deutschland zuletzt vor etwa 16 Stunden, was auf anhaltendes Interesse hindeutet.
Am Bildschirm eines Sparplanrechners wird das Grundargument sichtbar: Roboadvisor-Portal dokumentiert, dass seit 1928 alle 20-Jahres-Perioden des S&P 500 positiv waren und die durchschnittliche Jahresrendite 10,5 Prozent betrug. Diese Zahl ist die narrative Klammer, auf die viele Ratgeber und Plattformen ihre Empfehlungen stützen. Ein Rechenbeispiel macht die Dimension deutlich: Eine Einmalanlage von 10.000 Euro im Jahr 1990 wäre laut Berechnung, ohne Umschichtungen, heute auf rund 190.000 Euro angewachsen.
Warum die Zahl 10,5 Prozent wichtig ist
Die 10,5 Prozent ist nicht nur historische Schönwetterstatistik. Sie steht für zwei Dinge, die Buy and Hold attraktiv machen. Erstens, über Jahrzehnte gleichen sich extrem volatile Tagesbewegungen aus. Zweitens, die Rendite inkludiert Dividenden, also den Zinseszinseffekt, der über lange Laufzeiten das Portfoliowachstum massiv verstärkt. Roboadvisor-Portal verwendet genau diese Kombination aus Langfristdaten und Dividendenwirkung als Kernargument für das Festhalten an einem breit gestreuten Aktienindex.
Die Idee hat eine intellektuelle Tradition: Benjamin Graham fungiert als theoretische Grundlage, weil er Disziplin und Geduld in der Kapitalanlage betonte. Warren Buffett ist das prominente Vorbild für lange Haltedauern; Berkshire Hathaway wird oft als Extrembeispiel für aktives, langfristiges Halten genannt.
Die praktische Umsetzung, so justETF, ist meist erstaunlich simpel: ein breit gestreuter ETF-Ansatz, Wiederanlage von Ausschüttungen und strikte Kostenkontrolle. JustETF betont den Zinseszinseffekt und zeigt, wie selbst geringe Gebührenunterschiede über Jahrzehnte stark ins Gewicht fallen. Vanguard wird dabei als einflussreicher Verfechter passiver Indexfonds genannt, weil das Haus kostengünstige Fonds populär gemacht hat.
Sparkasse.de ergänzt die Sicht einer Retail-Bank: Buy and Hold setzt auf Diversifikation, geringere Transaktionskosten und die Bereitschaft, Marktkrisen auszusitzen. Zugleich warnen alle Ratgeber davor, Buy and Hold als Freibrief zu verstehen. Die Strategie eliminiert nicht das Risiko von Verlusten.
Auswahl ungeeigneter Produkte oder mangelnde Diversifikation können langfristige Ergebnisse deutlich verschlechtern, so die Warnung der Sparkasse.
Konkrete Umsetzungsempfehlungen decken sich weitgehend. Ein typisches Setup ist ein Weltindex-ETF mit automatischem Sparplan, Ausschüttungen werden reinvestiert, und Gebühren werden minimal gehalten.
Buyandhold.de nennt als Beispiel, dass Sparpläne bereits bei kleinen Beträgen wie 50 Euro monatlich beginnen können. Für viele Privatanleger ist das der niedrigschwellige Einstieg, der das historische Renditeargument nutzbar macht.
Psychologie bleibt der Knackpunkt. Roboadvisor-Portal hebt hervor, dass Buy and Hold weniger eine rein mathematische Strategie ist als eine Disziplin gegen Anlegerverhalten. In Krisen reagieren manche Anleger instinktiv mit Verkäufen und verfestigen so Verluste. Wer die psychologische Komponente nicht einplant, verfehlt den größten Vorteil des langen Haltens.
Ein weiterer Hebel ist die Kostenstruktur. JustETF rechnet vor, wie Bruchteile eines Prozentpunkts an Gebühren über Jahrzehnte die Endsumme drücken. Daraus folgt die einfache Priorität für langfristig orientierte Anleger: niedrigste Kosten, breite Streuung, automatische Sparpläne.
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Die Referenz bleibt konkret: 10,5 Prozent durchschnittliche Jahresrendite des S&P 500, dokumentiert von Roboadvisor-Portal, Stand 1. Juli 2026. Ursprünglich berichtet von roboadvisor-portal.com.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.