Bis zu 9,1 Prozent laufende Erträge: Drei Hochzins‑Anleihen‑ETFs zahlen Anlegern derzeit deutlich mehr als klassische Investment‑Grade‑Obligationen, verlangen dafür aber ein höheres Kreditrisiko. BÖRSE ONLINE nennt als Spitzenreiter den iShares Broad $ High Yield Corp Bond UCITS ETF mit 9,1 Prozent, dazu den iShares Fallen Angels High Yield Corp Bond UCITS ETF mit 7,1 Prozent und den Fidelity Sustainable Global High Yield Bond Paris‑Aligned Multifactor UCITS ETF mit 6,4 Prozent. Die Redaktion weist auf die Kosten hin, namentlich TERs zwischen 0,20 und 0,50 Prozent, und ordnet die Produkte der Kategorie Hochzins‑Anleihen‑ETFs zu; für einkommensorientierte Privatanleger sowie defensive Depotstrategien ist eine Abwägung zwischen höheren laufenden Zahlungen und Kapitalerhalt notwendig.

Der klare Befund vorweg: Wer laufende Erträge sucht, erhält sie bei den von BÖRSE ONLINE herausgestellten Hochzins-ETFs deutlich höher als bei konservativen Anleihen. Der Preis dafür ist ein erhöhtes Kreditrisiko, denn alle drei genannten Fonds investieren primär in Unternehmensanleihen unterhalb des Investment-Grade-Ratings. Die Redaktion betont, dass diese Produkte deshalb stärker auf Kursschwankungen reagieren als Schuldverschreibungen mit Investment-Grade.

Die Zahlen hinter den Renditen

BÖRSE ONLINE listet die drei Spitzenreiter mit konkreten Kennziffern. An der Spitze steht der iShares Broad $ High Yield Corp Bond UCITS ETF, WKN A2JMGF, mit einer angegebenen Ausschüttungsrendite von 9,1 Prozent bei einer laufenden Kostenquote TER von 0,20 Prozent. Auf Platz zwei folgt der iShares Fallen Angels High Yield Corp Bond UCITS ETF, WKN A2AFCX, mit 7,1 Prozent Ausschüttung und einer TER von 0,50 Prozent. Der Fidelity Sustainable Global High Yield Bond Paris-Aligned Multifactor UCITS ETF, WKN A3DU9R, weist rund 6,4 Prozent Ausschüttung bei einer TER von 0,35 Prozent auf.

Diese Zahlen sind nicht nur statistische Momentaufnahmen. BÖRSE ONLINE macht deutlich, dass Renditen in dieser Höhe in erster Linie eine Prämie für höheres Ausfallrisiko darstellen. Anleger müssen also entscheiden, ob sie laufende Erträge dem Kapitalerhalt vorziehen. Für Depots mit Einkommensfokus können solche ETFs ein Baustein sein, für sinnvoll diversifizierte Portfolios sollten sie aber nur einen begrenzten Anteil einnehmen.

Wer profitiert, wer trägt die Risiken

Betroffen sind laut BÖRSE ONLINE vor allem private Sparer und einkommensorientierte Anleger, defensive Depotstrategien sowie Vermögensverwalter, die nach Alternativen zu Dividendenaktien und Tagesgeld suchen. Die Redaktion ordnet die Produkte klar ein: Sie bieten höhere laufende Erträge, sind jedoch volatiler und anfälliger für Kreditereignisse. Das ist eine andere Risiko- und Renditecharakteristik als bei Staatsanleihen oder hochwertigen Unternehmensanleihen.

Die Redaktion weist außerdem auf die Kostenstruktur hin. Trotz der hohen Ausschüttungen können TER-Unterschiede von 0,20 bis 0,50 Prozent die Nettorendite spürbar beeinflussen, insbesondere wenn Anleger auf die laufende Ausschüttung statt auf Kursgewinne setzen.

BÖRSE ONLINE mahnt deshalb zu genauer Produktprüfung und zur Beachtung von Indexzusammensetzung, Emittentenrisiko und Liquidität.

Parallel zur Suche nach Zinseinkommen beobachtet BÖRSE ONLINE eine verstärkte Nachfrage nach defensiven Titeln mit stabilen Erträgen. Der Stabile Werte Index des Portals, der 18 ausgewählte Werte enthält, habe in den letzten Monaten eine klare Aufwärtsbewegung gezeigt. Als drei tragende Säulen des Index nennt die Redaktion Nestlé, Berkshire Hathaway und Xetra-Gold. Nestlé fungiert im Index als klassischer Konsumgüterwert mit verlässlicher Dividendenhistorie, Berkshire Hathaway steht für Diversifikation über Versicherung, Infrastruktur, Energie, Technologie und Konsumgüter und reduziert damit Sektoren-Volatilität. Xetra-Gold tritt als Sachwert- und Krisenschutzinstrument auf, weil der ETC an physisches Gold gebunden ist und primär Absicherung statt Wertsteigerung sucht.

Ein weiterer Schwerpunkt, den BÖRSE ONLINE hervorhebt, sind Aktienrückkäufe als Kapitalpolitikinstrument. Drei Unternehmen hebt die Redaktion namentlich hervor. General Motors hat demnach die Anzahl seiner ausstehenden Aktien in den vergangenen zwölf Monaten um 12,4 Prozent reduziert und hat noch Rückkäufe im Umfang von 5,5 Milliarden US-Dollar offen. Die Redaktion betont, dass GM diese Rückkäufe komfortabel aus dem Free Cashflow finanziert, der rund dreimal so hoch liege wie das Rückkaufvolumen. Als strategische Begründung nennt BÖRSE ONLINE Megatrends wie Elektrifizierung und autonomes Fahren und verweist auf ein Buchungsvolumen für Super Cruise, das 2026 um 39 Prozent auf 7,5 Milliarden US-Dollar gestiegen sei.

Auch der Versicherungskonzern American International Group zeigt laut BÖRSE ONLINE eine ausgeprägte Rückkaufquote von 11,6 Prozent über einen längeren Zeitraum. Bei AIG sind noch Rückkäufe in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar offen; diese könnten knapp acht Prozent der ausstehenden Aktien betreffen. Die Redaktion hebt allerdings Unterschiede zur Situation bei GM hervor: Bei AIG seien etwa 85 Prozent der Rückkäufe durch den Free Cashflow gedeckt, die Deckung sei also nicht ganz so komfortabel wie bei GM.

Die Verbindung der Themen ist nicht zufällig. Anleger, die nach laufenden Erträgen suchen, prüfen zugleich Unternehmenskapitalpolitik und stabile Werte als Pufferelemente. BÖRSE ONLINE liefert mit den Zahlen zur Rendite, den TER-Angaben und den Rückkaufvolumina eine faktische Grundlage für diese Abwägung.

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Spitzenreiter bleibt demnach der iShares Broad $ High Yield Corp Bond UCITS ETF, WKN A2JMGF, mit der von BÖRSE ONLINE genannten Ausschüttungsrendite von 9,1 Prozent.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.