„Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht könnte morgen sein“, sagte US‑Präsident Donald Trump — und trieb den Brent‑Preis am Montag über 110 US‑Dollar. Brent stieg auf etwa 110,41 US‑Dollar je Fass und nähert sich dem März‑Hoch; der Dax gab kurz nach Handelsstart 0,3 % nach.

Öl zieht an nach Drohungen

  • Brent legte zuletzt rund 1,27 % zu und notierte bei 110,41 US-Dollar je Fass; damit nähert sich der Kurs wieder dem März-Hoch von etwas mehr als 112 Dollar.
  • Auslöser waren Äußerungen von US‑Präsident Donald Trump, der sein Ultimatum zur Straße von Hormus verlängerte und die Drohkulisse verschärfte. Er sagte: „Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht könnte morgen sein.“
  • Gleichzeitig signalisieren die acht Kernstaaten des Opec+-Bündnisses eine geplante Mehrförderung von etwa 206.000 Barrel für Mai — Marktteilnehmer sehen diesen Schritt angesichts der geopolitischen Risiken als begrenzt wirksam an.

Straße von Hormus und Angebotsrisiken

  • Die Straße von Hormus ist eine zentrale Route für Öl- und Gasexporte. Berichte über Blockaden und Angriffe auf Infrastruktur erhöhen die Befürchtungen um die Versorgungssicherheit.
  • Opec+-Mitglieder betonen, dass beschädigte Energieanlagen teuer und zeitaufwendig zu reparieren sind, und verweisen auf die Bedeutung des Schutzes internationaler Seewege.
  • Marktteilnehmer: Steigt die Unsicherheit über die freie Durchfahrt, sinkt das effektive exportfähige Angebot temporär — und geringeres sichtbares Angebot treibt die Preise.

Aktienmärkte: Indizes reagieren verhalten

  • Der Dax fiel kurz nach Handelsbeginn um 0,3 % auf 22.552 Punkte.
  • Der MDax gab 0,8 % nach und stand bei 28.025 Punkten; der EuroStoxx 50 verlor 0,2 % und notierte bei 5.557 Punkten.
  • Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management, beschrieb die Stimmung so: Es fühle sich an, "als wenn ein Händler eine Verlustposition in die Zukunft verschiebt" — Risiko wird eingepreist, eine sofortige Eskalation aber offenbar nicht erwartet.

Preise an der Zapfsäule steigen

  • Die höheren Rohölpreise schlagen auf Verbraucherniveau durch: Der ADAC meldete für den Ostersonntag einen Tagesdurchschnittspreis für Diesel von 2,440 Euro pro Liter — ein neues Allzeithoch. Super E10 lag bei 2,191 Euro pro Liter.
  • Seit dem 1. April dürfen Tankstellenpreise in Deutschland nur noch einmal täglich um 12:00 Uhr erhöht werden; dennoch setzen Rohölbewegungen die Pumppreise weiter unter Druck.

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Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.