Die Großhandelspreise stiegen im April 2026 gegenüber April 2025 um 6,3 Prozent und erreichten damit den höchsten Jahresanstieg seit Februar 2023, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Pressemitteilung vom 13. Mai 2026 mit. Gegenüber dem Vormonat März 2026 legte der Index im April um 2,0 Prozent zu. Destatis nennt als zentrale Ursache die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die vor allem die Preise für Energieprodukte und Rohstoffe nach oben getrieben hätten. Detaillierte Zeitreihen und die methodische Erläuterung sind in den GENESIS-Online-Tabellen 61281-0002 und 61281-0004 sowie im Dashboard Konjunktur einsehbar.

Die wichtigsten Zahlen kommen direkt von Destatis. Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im April 2026 um 6,3 Prozent über dem Vorjahresmonat. Innerhalb eines Monats stieg der Index um 2,0 Prozent gegenüber März 2026. Die Monats- und Jahresraten entstammen der Pressemitteilung Nr. 164 vom 13. Mai 2026 und sind in der statistischen Auswertung dokumentiert.

Welche Sektoren treiben die Teuerung?

Den stärksten Beitrag zum Anstieg leistete der Bereich Mineralölerzeugnisse. Destatis weist für diesen Sektor einen Mittelwert von plus 37,3 Prozent gegenüber April 2025 aus. Allein von März auf April 2026 legten die Preise für Mineralölerzeugnisse um 12,7 Prozent zu. Damit sind Energieprodukte der Hauptmotor der aktuellen Großhandelsteigung.

Deutlich erhöht haben sich außerdem die Preise für Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle und Metallhalbzeug. Destatis meldet hier einen Anstieg von 40,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch chemische Erzeugnisse zeigten spürbare Zuwächse, mit plus 7,3 Prozent gegenüber April 2025.

Nicht alle Warengruppen verzeichneten steigende Preise. Im Bereich Nahrungsmittel und Genussmittel meldet Destatis Rückgänge zum Vorjahresmonat. Milch, Milcherzeugnisse und Eier sowie Speiseöle und Nahrungsfette lagen im April 2026 im Schnitt 7,8 Prozent unter dem Stand von April 2025. Ähnlich entwickelte sich der Bereich Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze mit einem Jahresminus von 7,5 Prozent.

Ursachen und Datenzugang

Als ursächliche Faktoren nennt Destatis die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten. In der Pressemitteilung wird ausgeführt, dass diese Konflikte insbesondere die Preise für Energieprodukte und Rohstoffe nach oben treiben.

Diese Analyse der Behörde wird in mehreren Nachrichtenaggregatoren übernommen, die die Destatis-Angaben wiedergegeben haben.

Zur Einordnung: Die Jahresrate von plus 6,3 Prozent im April 2026 liegt über den Vormonatswerten. Im März 2026 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat bei plus 4,1 Prozent gelegen, im Februar 2026 bei plus 1,2 Prozent. Destatis weist zudem darauf hin, dass zuletzt ein höherer Anstieg im Jahresvergleich im Februar 2023 mit plus 9,5 Prozent verzeichnet worden war.

Für Anwender und Analysten hält Destatis ausführliche Tabellen und Methodik bereit. Der Index der Großhandelsverkaufspreise und längere Zeitreihen sind über die GENESIS-Online-Tabellen 61281-0002 und 61281-0004 abrufbar. Ergänzende Visualisierungen und konjunkturelle Dashboards stehen im Dashboard Konjunktur zur Verfügung. Diese Quellen nennt Destatis in der Pressemitteilung als Referenz für vertiefende Recherchen.

Die Zahlen sind breit übernommen worden, und die Kerndaten sind in den berichtenden Medien konsistent wiedergegeben. Die statistische Behörde liefert damit eine gemeinsame Zahlenbasis für Unternehmen, Branchenverbände und politische Entscheidungsträger, die Preisentwicklung im Großhandel zu beurteilen.

Für die Bundesrepublik ist die Entwicklung relevant, weil Großhandelspreise oft Vorlaufindikatoren für Erzeuger- und Verbraucherpreise sind. Ein starker Anstieg bei Energie- und Rohstoffpreisen kann sich zeitverzögert auf Produzentenpreise und die Verbraucherpreisinflation auswirken. Destatis verweist in diesem Zusammenhang auf die detaillierten Zeitreihen, die eine genauere Analyse zeitlicher Verläufe erlauben.

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Die Daten wurden in der Destatis-Pressemitteilung Nr. 164 am 13. Mai 2026 veröffentlicht; detaillierte Zeitreihen stehen in den GENESIS-Online-Tabellen 61281-0002 und 61281-0004 sowie im Dashboard Konjunktur zur Einsicht bereit.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.