Am 20. Mai will Meta rund zehn Prozent seiner Belegschaft benachrichtigen und entlassen; zugleich sollen etwa 6.000 derzeit offene Stellen nicht besetzt werden, schrieb Personalchefin Janelle Gale in einer internen E‑Mail. Der Konzern begründet die Maßnahme mit hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz und stellte intern neue Überwachungs‑ und Bewertungsinstrumente vor, mit denen Computer‑ und Nutzeraktivität erfasst werden sollen.

Was Meta konkret plant

- Meta hat Beschäftigte per interner Mitteilung informiert, dass am 20. Mai rund 10 % der Belegschaft benachrichtigt und entlassen werden sollen. - Zugleich sollen etwa 6.000 aktuell offene Stellen nicht besetzt werden. - Janelle Gale, Personalchefin von Meta, schrieb, dass die Kürzungen nötig seien, um das Unternehmen effizienter zu führen; den Mitarbeitern stünden vier Wochen der Unsicherheit bevor.

Warum Meta das macht: Milliarden für KI

Meta stellt die Entscheidungen in direkten Zusammenhang mit seinen KI‑Ausgaben. Der Konzern begründet den Schritt damit, im Wettbewerb um leistungsfähige KI‑Anwendungen mitzuhalten und eigene Systeme weiterzuentwickeln. Die Neuausrichtung umfasst zwei Aspekte: - gezielte Neueinstellungen und Abwerben von Fachkräften für KI; - Reduktion traditioneller Rollen, wenn KI Systeme Aufgaben ersetzt oder vereinfacht.

Wie sich Arbeit und Kontrolle verändern

Gleichzeitig hat Meta intern neue Tools zur Datenerfassung und Leistungsbewertung vorgestellt. Dokumente beschreiben, dass etwa Tastenanschläge, Mausbewegungen und Klickpositionen aufgezeichnet werden sollen, damit KI‑Modelle das Bedienverhalten lernen. Außerdem soll die Nutzung von KI in Leistungsbeurteilungen berücksichtigt werden. Solche Maßnahmen verändern Arbeitsabläufe, Teamstrukturen und Kontrollmechanismen und führen bei Mitarbeitern zu Sorgen um Überwachung und Bewertung.

Kontext: frühere Kürzungen und anschließende Neueinstellungen

- Ende 2022 strich Meta rund 11.000 Stellen, im März 2023 folgten weitere etwa 10.000 Entlassungen. - Zwischen Ende 2023 und Ende 2025 wurden nach Angaben des Unternehmens mehr als 11.000 Beschäftigte neu eingestellt, vor allem im Bereich KI und Produktentwicklung. Diese Personalbewegungen spiegeln einen Strategiewechsel wider: Ressourcen werden in Kernbereiche der KI‑Entwicklung gebündelt, während breit besetzte, traditionelle Teams reduziert werden.

Reaktionen innerhalb des Unternehmens

Die Stimmung unter Beschäftigten wird aus internen Quellen als sehr angespannt beschrieben. Personalchefin Janelle Gale räumte ein, dass die Kürzungen schwerfällig und emotional belastend seien.

Related Articles

Am 20. Mai sollen die Betroffenen informiert werden; laut Janelle Gale folgen den Beschäftigten anschließend vier Wochen Ungewissheit.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.