1.599 Euro kostet der Roborock Saros 20 Sonic, und mehrere Tests beschreiben ihn als einen der leistungsfähigsten Saug-Wisch-Roboter derzeit. Gelobt werden besonders die sehr präzise Kartierung, die starke Wischleistung mit einer vibrierenden Platte und die vollautomatische Station, die Moppwäsche bei bis zu 100 °C vornimmt. Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten, die App erlaubt detaillierte Raumeinstellungen und mehrere Karten für Mehrgeschoss-Wohnungen. Wenn Sie kaufen, prüfen Sie vorab, welches Wischprinzip Sie bevorzugen und dass Reinigungsmittel nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Sie überlegen, ob ein Saug-Wisch-Roboter Ihre Putzroutine erleichtert. Der Saros 20 Sonic tritt mit hohen Erwartungen an und verlangt 1.599 Euro Listenpreis. Verschiedene Testberichte nennen eine sehr genaue Navigation, eine starke Wischtechnik und eine Station, die viele Arbeitsschritte automatisiert. Die zentralen Fragen lauten deshalb: Wie schnell steht das System, wie gut reinigt es in der Praxis und welche Kompromisse bleiben?

Schnelle Einrichtung und ausführliche App-Steuerung

Die Inbetriebnahme fällt im Test durchweg kurz und einfach aus. Mehrere Tester berichten, dass Auspacken, Aufstellen der Station und das Hinzufügen des Roboters zur App meist unter zehn Minuten dauern. Die Roborock-App bietet nach Testberichten eine umfassende, aber intuitive Bedienoberfläche. Sie erlaubt es, für jedes Zimmer eigene Voreinstellungen zu speichern, etwa Saugstärke, Wischfeuchte und Reinigungsintensität.

Die App unterstützt darüber hinaus das Anlegen mehrerer Karten, was in mehrgeschossigen Wohnungen wichtig ist. In den Prüfberichten wird zudem erwähnt, dass eine deutsche Bedienungsanleitung per QR-Code verfügbar ist. Das macht den ersten Einsatz für Einsteiger besonders einfach, weil Kartenerstellung und Feinjustage schnell erledigt sind.

Kartierung, Navigation und Wischtechnik im Detail

Zentrale Pluspunkte des Saros 20 Sonic sind Kartierung und Navigation. Das Modell kombiniert einen einfahrbaren Laserturm mit zusätzlicher Sensorik und einer Kamera. In Tests führt diese Kombination dazu, dass Räume schnell, systematisch und sehr präzise erfasst werden, und Hindernisse wie Kabel, Schuhe oder Socken in der Regel erkannt und umfahre werden. Weil sich der Laserturm bei Bedarf einfahren lässt, bleibt die Bauhöhe unter 8 cm, was das Reinigen unter niedrigen Möbeln erleichtert.

Beim Wischen geht Roborock einen anderen Weg als viele Konkurrenten. Statt rotierender Mopps oder einer Wischwalze nutzt der Saros 20 Sonic eine vibrierende Wischplatte. Tester heben hervor, dass diese Platte an Kanten und Sockeln besonders gezielt schrubbt und dort sauberer arbeitet. Mehrere Prüfberichte stellen zudem fest, dass die vibrierende Platte insgesamt sehr gründlich wischt und sogar angetrocknete Flecken entfernen kann. Gleichzeitig heißt es, dass runde Mopps bei sehr tiefen Ecken etwas besser hineinreichen.

Die praktische Bedeutung dieser Unterschiede hängt demnach vom Wohnungsgrundriss und den bevorzugten Reinigungsstellen ab.

Auf dem Papier fällt die Saugleistung sehr hoch aus. Computerbild nennt etwa 36.000 Pascal als Messwert. Computerbild merkt jedoch an, dass hohe Pascal-Werte im Alltag nicht zwingend in deutlich spürbar besserer Reinigung resultieren, weil Navigation und Bürstendesign häufig die praktische Leistungswahrnehmung bestimmen. In den Tests wird deshalb die Gesamtkonstruktion bewertet, also wie Sensorik, Bürsten und Fahrmuster zusammenarbeiten.

Die Station des Saros 20 Sonic ist umfangreich automatisiert. Tester berichten, dass sie den Roboter lädt, Frischwasser nachfüllt, den Schmutzbehälter entleert sowie die Wischausrüstung heiß wäscht und trocknet. Als Temperatur für die Moppwäsche wird in den Testberichten eine Angabe von bis zu 100 °C genannt, das Trocknen erfolgt bei rund 55 °C. Die Station hat zudem Platz für ein Reinigungsmittelreservoir. Mehrere Tester kritisieren jedoch, dass im Lieferumfang kein Reinigungsmittel enthalten ist, obwohl die Station ein Fach dafür bietet, und raten Käuferinnen und Käufern, eigenes Reinigungsmittel einzuplanen.

Verarbeitung und Design bekommen insgesamt positive Noten. In Tests fallen eine matte Front auf, die weniger anfällig für Fingerabdrücke sein soll, sowie eine überwiegend plastikfreie Verpackung bei dem geprüften Gerät. Solche Details beeinflussen die Wertwahrnehmung, sind aber keine Leistungskennzahlen.

Es gibt vereinzelte Widersprüche in den Prüfungen. Bei der Überwindung von Schwellen berichten unterschiedliche Tests abweichende Höchstwerte. Ein Prüfbericht nennt 4,5 cm, ein anderer misst bis zu 8,5 cm. Beide Zahlen stammen aus den jeweiligen Testaufbauten und sind somit konfliktbehaftet, weil es keinen einheitlichen Prüfstandard in den vorliegenden Berichten gibt.

Kontext und Perspektiven

Roborock hat die Saros-Reihe über mehrere Generationen weiterentwickelt. Vorjahresmodelle wie der Saros Z70 schnitten in einzelnen Tests schlechter ab, unter anderem wegen experimenteller Zusatzfunktionen, die im Alltag störten. Roborock selbst argumentiert in einer Herstellerstellungnahme, dass unterschiedliche Nutzerumgebungen verschiedene Wischsysteme erfordern und das Unternehmen deshalb mehrere Systeme parallel anbietet. Diese Aussage liegt als Herstellererklärung vor und wird in einem Bericht zitiert.

Testende ordnen die Unterschiede unterschiedlich ein. Einige sehen in der vibrierenden Wischplatte eine vereinfachte, aber auf hohem Niveau umgesetzte Technik, andere betonen, dass die Entscheidung zwischen Saros 20 mit rotierenden Mopps und Saros 20 Sonic mit vibrierender Platte vor allem eine Präferenzfrage bleibt. Zur Saugleistung gibt es ebenfalls unterschiedliche Gewichtungen, weil hohe Pascal-Werte nicht automatisch einen spürbaren Alltagsvorteil versprechen.

Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das: Prüfen Sie vor dem Erwerb, welche Reinigungsaufgaben Sie primär erledigen wollen. Die Einrichtungszeit ist kurz, Karten können Sie schnell anlegen, und in der App können Sie ausprobieren, ob die Reinigungsmodi zu Ihren Böden passen. Planen Sie außerdem ein, eigenes Reinigungsmittel zu besorgen, falls Sie die Station mit Reinigungszusatz nutzen möchten.

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Listenpreis 1.599 Euro. Entscheiden Sie, ob Ihnen die vibrierende Wischplatte oder rotierende Mopps besser passen, prüfen Sie die Bauhöhe für Ihre Möbel und planen Sie Reinigungsmittel separat ein; die Reinigungsstation wäscht die Wischausrüstung bei bis zu 100 °C.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.