6:2. So endete das Spiel der deutschen Eishockeynationalmannschaft gegen Ungarn in der Swiss Life Arena in Zürich am 22. Mai 2026, der erste Turniersieg für Deutschland bei der WM. Die Gastgeber dominierten vor allem die ersten beiden Drittel, bauten eine komfortable 4:0-Führung auf und sicherten den Erfolg durch Leon Gawankes Hattrick sowie Tore von Eric Mik, Lukas Reichel und Samuel Dove-McFalls. Der Sieg war vor dem Hintergrund zuvor schwacher Resultate elementar, weil Deutschland damit die Chance auf das Viertelfinale offenhält; am 23. Mai folgte ein weiterer 6:2-Erfolg gegen Österreich.
Der Sieg gegen Ungarn war in mehrfacher Hinsicht ein Richtungswechsel. Vor dem 22. Mai lag die deutsche Mannschaft in Gruppe A der 89. Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich mit enttäuschenden Ergebnissen: eine 1:3-Niederlage gegen Finnland, ein 0:2 gegen Lettland und ein 1:6 gegen die Schweiz. Gegen den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger USA zog das Team in Zürich erst im Penaltyschießen mit 3:4 den Kürzeren und sicherte sich so immerhin einen Punkt. Vor dem Duell mit Ungarn war klar, dass ein Sieg dringend nötig war, wenn die Tür zum Viertelfinale offenbleiben sollte.
Wie das Spiel lief
Die Partie in der Swiss Life Arena begann mit Tempo und einer frühen Führung für Deutschland. Eric Mik traf früh zum 1:0 und sorgte damit für die frühe Basis. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Leon Gawanke auf 2:0.
In den zweiten Abschnitt hinein setzte die deutsche Mannschaft nach und zeigte eine deutlich verbesserte Abschlussstärke im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen. Deutschland baute die Führung aus und zog nach zwei Dritteln auf 4:0 davon. Leon Gawanke erzielte einen Hattrick, weitere deutsche Treffer erzielten Eric Mik, Lukas Reichel und Samuel Dove-McFalls. Die deutsche Defensive stand in den ersten beiden Abschnitten stabiler und zwang Ungarn zu riskanten Pässen und langen Balleroberungen.
Schlussdrittel und Folgen
Im Schlussabschnitt machte Leon Gawanke mit seinem Treffer den Hattrick perfekt und setzte den Schlusspunkt für die klare deutsche Überlegenheit. Ungarn gelang zwar noch zweimal der Anschlusstreffer, am Endergebnis änderte das nichts: 6:2 lautete die Schlussrechnung, aufgeteilt nach Dritteln 2:0, 2:0, 2:2.
Der Sieg hatte zwei Wirkungen zugleich. Erstens lieferte die Mannschaft die lange erwartete Leistungssteigerung in Abschluss und Defensive, zweitens verschaffte das Ergebnis den nötigen Atem, um den Qualifikationsweg neu zu ordnen. In der Berichterstattung wurde der emotionale Druck auf das Team vor dem Ungarn-Spiel mehrfach hervorgehoben; nach der klaren Niederlage gegen die Schweiz war im Team deutlich Frustration spürbar. Das 6:2 gegen Ungarn zeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, auf die taktischen Anforderungen zu reagieren, es liefert aber keine Garantie für die K.-o.-Phase.
In Gruppe A qualifizieren sich die vier besten Teams jeder Gruppe für das Viertelfinale, womit jeder Punkt, jedes Tor und jede Disziplinentscheidung an Bedeutung gewinnen.
Die Partie war Teil eines straffen Turnierplans in Zürich. Nach dem Erfolg gegen Ungarn trat Deutschland bereits am 23. Mai 2026 gegen Österreich an und gewann erneut mit 6:2, wobei Lukas Reichel einen Dreier erzielte. Das abschließende Vorrundenspiel gegen Großbritannien war für den 25. Mai angesetzt und würde die letzte Gelegenheit bieten, die Ausgangsposition für die K.-o.-Runde zu verbessern.
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Deutschland reist mit zwei 6:2-Siegen in Folge zur letzten Vorrundenpartie gegen Großbritannien am 25. Mai 2026. Das Ergebnis wird über das Weiterkommen in Gruppe A entscheiden.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.