Insgesamt mussten 430 Anwohnerinnen und Anwohner am 14. Mai vorsorglich evakuiert werden, nachdem bei Bauarbeiten in der Sittauerstraße ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden war. Die Evakuierung in Schwabelweis begann um 9:00 Uhr; um den Fundort wurde ein Sperrgebiet mit einem Radius von 250 Metern eingerichtet. Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Stadt stellte die Donau-Arena (Eingang West) als Notquartier bereit; Busse des Stadtwerks brachten Betroffene von der Haltestelle Fleischmannstraße dorthin. Die Entschärfung durch ein Sprengkommando war für etwa 12:00 Uhr geplant; das Kommando sollte erst tätig werden, wenn das Sperrgebiet vollständig geräumt war.
Zwischen 430 und 450 Menschen mussten am 14. Mai in Regensburg ihre Wohnungen verlassen, nachdem Arbeiter am späten Mittwochnachmittag im Bereich der Sittauerstraße einen Blindgänger entdeckt hatten. Die Fundmeldung datiert auf den 13. Mai, die konkreten Vorbereitungen und die Evakuierung gingen am 14. Mai vonstatten. Die Stadt setzte die Evakuierung ab 9:00 Uhr an und richtete ein Sperrgebiet mit einem Radius von 250 Metern um den Fundort ein.
Evakuierung und Versorgung
Die Evakuierung in Schwabelweis lief nach Angaben vor Ort planmäßig. Einsatzkräfte klingelten an Haustüren und begleiteten Bewohnerinnen und Bewohner zum Sammelpunkt. Für Personen ohne eigene Unterkunft stand ab 9:00 Uhr die Donau-Arena am Eingang West als Notquartier bereit. Busse des Stadtwerks verkehrten regelmäßig von der Haltestelle Fleischmannstraße zur Arena, um Betroffene zu transportieren.
Ein Bürgertelefon wurde geschaltet, die in den Meldungen genannten Rufnummern lauten (0941) 5072794 und (0941) 5072795. Die Polizei sicherte den Fundort rund um die Uhr ab. Insgesamt waren nach vorliegenden Angaben etwa 130 Einsatzkräfte im Einsatz. Zu diesen Kräften zählten Berufs- und Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienste sowie die Polizei.
In einzelnen Berichten wurde zudem angegeben, dass die Zahl der notwendigen Krankentransporte im niedrigen zweistelligen Bereich liegen könne. Diese Angabe stammt aus einer einzelnen Meldung und wurde nicht von allen Quellen bestätigt. Mehrere Meldungen hoben hervor, dass die Einsatzleitung darauf achte, vulnerable Personen besonders zu unterstützen.
Art der Bombe und offene Details
Bei dem Fundstück handelt es sich nach mehreren Berichten um eine amerikanische Fliegerbombe. Die Angaben zum Gewicht variieren. Einige Berichte sprechen von einer Bombe mit rund 100 Kilogramm, andere nennen eine 250-Pfund-Bombe, was etwa 113 Kilogramm entspricht. Wieder andere Meldungen fokussieren nicht auf das Gesamtgewicht, sondern auf den Sprengstoffanteil und sprechen von etwa 20 Kilogramm Sprengstoff.
Diese Differenzen deuten darauf hin, dass Quellen unterschiedliche Messgrößen oder Formulierungen nutzen, ohne dies jeweils zu erläutern.
Trotz der Unklarheiten betonten Behörden und Einsatzkräfte in mehreren Meldungen, dass derzeit keine akute Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Der Fundort wurde polizeilich abgesperrt und professionell gesichert, bis das Sprengkommando die Entschärfung übernimmt. Das Kommando wird erst aktiv, wenn die Einsatzleitung bestätigt, dass alle Betroffenen das Sperrgebiet verlassen haben.
In einer einzelnen Meldung gab die Integrierte Leitstelle die amtliche Warnstufe mit dem Wortlaut "schwerwiegend" an. Diese Formulierung erschien nicht in allen Berichten und wurde nicht einheitlich übernommen. Ebenso liegt nur in einem Bericht eine vollständige Straßenliste der betroffenen Adressen vor. Wo Angaben voneinander abweichen, handelt es sich hauptsächlich um die Zahl der betroffenen Personen und um die genauen Gewichtsangaben der Bombe.
Die Fundmeldung selbst wurde am späten Mittwochnachmittag dokumentiert. Am folgenden Morgen begannen die Vorbereitungen für eine mögliche Entschärfung; die Uhrzeit für den Beginn der Maßnahmen wurde mit etwa 12:00 Uhr angegeben. Polizei und Stadt erklärten, dass das Sprengkommando erst dann mit den Arbeiten beginnt, wenn sichergestellt sei, dass das Sperrgebiet geräumt ist und die Sicherheitsvorkehrungen stehen.
Rund 130 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt, darunter Berufs- und Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei. Aufgaben reichten von der Absicherung des Fundorts über das Klingeln an Haustüren bis zur Organisation des Notquartiers in der Donau-Arena. Bürgerinnen und Bürger wurden gebeten, die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen und die eingerichteten Wege zu den Sammelpunkten zu nutzen.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lagen unterschiedliche Detailangaben zu Gewicht und Sprengstoffladung vor, ohne dass eine einheitliche technische Einordnung kommuniziert worden wäre. Behörden hoben jedoch mehrfach hervor, dass die Prävention Vorrang habe und die Absperrmaßnahmen der Bevölkerung dienen sollen.
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Die Entschärfung durch das Sprengkommando war für etwa 12:00 Uhr angesetzt. Das Team sollte erst beginnen, nachdem die Einsatzleitung bestätigt hat, dass das 250-Meter-Sperrgebiet vollständig geräumt ist.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.