56 Milliarden Dollar bietet Gamestop für eBay, zahlt nach Angaben des Bieters Ryan Cohen die Kaufsumme zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Aktien. Cohen sagte im Podcast TBPN, er nenne als Beispiel 11.500 Beschäftigte, die bei einer Übernahme wegfallen könnten. Die dpa-Berichte, auf die sich die Angaben stützen, nennen weder konkrete Finanzierungspartner noch Details, wie der Baranteil gesichert werden soll. Es ist unklar, welchen Zeitplan Gamestop für eine Entscheidung verfolgt und ob eBay das Angebot annehmen oder kommentieren wird. Analysten sehen erhebliche Hürden bei der Umsetzung des Deals.

Gamestop hat nach Angaben der dpa ein Übernahmeangebot für den Online-Marktplatz eBay vorgelegt, das ein Gesamtvolumen von rund 56 Milliarden Dollar ausmacht. Der Vorschlag sehe vor, die Kaufsumme hälftig in bar und hälftig in Aktien zu begleichen, sagte Ryan Cohen im Podcast TBPN, wie die dpa berichtet. Konkrete Details zur Finanzierung des Baranteils oder zu möglichen Partnern wurden von Cohen nicht genannt.

Finanzielle Machbarkeit bleibt unklar

Die Medienberichterstattung weist darauf hin, dass Gamestop zu den gegenwärtigen Kursen viele neue Aktien ausgeben müsste, um auf einen Eigenwert von etwa 28 Milliarden Dollar zu kommen, was die Finanzierung kompliziere, so die dpa. Diese Tatsache wirft Fragen zu Verwässerungseffekten für bestehende Aktionäre auf und zur praktischen Umsetzung des Deals. Cohen nannte keine Zahlen zu etwaigen Kreditlinien, möglichen Investoren oder zu Bedingungen, unter denen er den Baranteil sicherstellen würde.

Analysten und Marktbeobachter, zitiert in den dpa-Berichten, sehen in der vorgeschlagenen Struktur ein logistisches Problem. Die Absicht, ein so großes Unternehmen teilbar mit Bargeld und neu ausgegebenen Aktien zu erwerben, erfordere entweder erhebliche Fremdfinanzierung oder große Kapitalzuschüsse von externen Investoren. Solche Details fehlen bislang in den verfügbaren Meldungen.

Personalabbau im Zentrum von Cohens Plänen

Im Podcast TBPN kritisierte Ryan Cohen die Größe der eBay-Belegschaft und sagte, je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen habe, desto langsamer werde es. Er nannte die Zahl von 11.500 Beschäftigten als Beispiel dafür, dass eBay "von meinem Haus aus" betrieben werden könne, so die dpa-Zusammenfassungen seiner Aussagen. Cohen begründete seine Haltung mit dem Ziel, Kosten zu senken und eBay effizienter zu machen.

Die von Cohen genannte Zahl weicht von den zuletzt veröffentlichten Personaldaten Ebays ab. Laut den Berichten hatte eBay Ende des vergangenen Jahres 12.300 Mitarbeiter, davon 7.200 in den USA. Die dpa merkt an, dass eine Erklärung für die Diskrepanz zwischen Cohens Angabe und Ebays eigener Zahl nicht vorliegt.

Ebenfalls offen bleibt, welche Regionen, Geschäftsbereiche oder Funktionen bei möglichen Kürzungen betroffen wären.

Cohens Vorgeschichte wird in den Meldungen als Hintergrund herangezogen. Er war Mitgründer des Online-Händlers Chewy, baute 2020 eine große Beteiligung an Gamestop auf und übernahm 2023 den Vorstandsposten bei Gamestop. Dort verfolgte er bereits eine Strategie mit Ladenschließungen und einer stärkeren Ausrichtung auf Sammler- und Nostalgieprodukte, so die dpa-Profile.

In seinen öffentlichen Erklärungen bekräftigte Cohen den strategischen Plan, eBay zu besitzen und zu führen, und erklärte, er wolle die Kombination aus Gamestop und eBay zu einem stärkeren Wettbewerber gegen Amazon formen, wie die dpa berichtet. Konkrete operative Ziele, Vorgaben zur Integration oder Pläne für eine kombinierte Marktstellung gegenüber Amazon liegen in den dpa-Berichten nicht detailliert vor.

Die vorliegenden Meldungen basieren laut dpa im Wesentlichen auf derselben Berichterstattung. Die cross-source-Diversity ist damit gering. Es liegen derzeit keine eigenständigen Recherchen vor, die zusätzliche Details zu Finanzierungspartnern, konkreten Sparplänen oder präzisen Abbauzahlen bieten würden. Entscheidend bleibt daher, ob Gamestop weitere Angaben zur Finanzierung und zur Restrukturierung vorlegt oder ob eBay selbst dazu Stellung nimmt.

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Das Angebot beläuft sich auf rund 56 Milliarden Dollar; Gamestop nannte bislang weder Finanzierungspartner noch Zeitplan, und eBay hat sich noch nicht geäußert.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.