Christian Klein, Vorstandsvorsitzender von SAP, erhielt 2025 rund 16,2 Millionen Euro – und bleibt damit Baden-Württembergs Spitzenverdiener unter den Top-Managern. Doch andere Konzernchefs aus der Region mussten Rückgänge hinnehmen, während einige ihre Vergütung stabil halten konnten.
Christian Klein und SAP: Spitzengehalt trotz Herausforderungen
Christian Klein, Chef des Softwarekonzerns SAP, verdiente im vergangenen Jahr 16,2 Millionen Euro. Das sind zwar rund drei Millionen Euro weniger als 2024, als er fast 19 Millionen Euro erhielt, doch Klein bleibt Baden-Württembergs Top-Verdiener unter den Dax-Vorstandschefs. Der Großteil seines Gehalts, rund 90 Prozent, stammt aus erfolgsabhängigen Boni, die an den Aktienkurs und andere Unternehmensziele gekoppelt sind.
2025 konnte SAP seinen Umsatz um acht Prozent auf 36,8 Milliarden Euro steigern. Der Gewinn verdoppelte sich sogar auf 7,5 Milliarden Euro. Dennoch verlor die Aktie an Wert, weil Investoren zunehmend Sorgen haben, dass das Geschäftsmodell durch Künstliche Intelligenz unter Druck geraten könnte. Wie sich das Unternehmen langfristig entwickelt, bleibt abzuwarten.
Mercedes-Chef Ola Källenius: Deutlicher Gehaltsrückgang
Der Vorstandsvorsitzende von Mercedes-Benz, Ola Källenius, musste 2025 deutliche Einbußen beim Gehalt hinnehmen. Sein Gesamteinkommen sank um etwa 30 Prozent von 12,5 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 8,8 Millionen Euro. Hauptgrund dafür sind niedrigere variable Vergütungen, die an den wirtschaftlichen Erfolg des Autobauers gebunden sind.
Mercedes-Benz verzeichnete 2025 einen Gewinnrückgang von fast 50 Prozent. Auch Umsatz und Absatz gingen zurück. Der Konzern reagierte darauf mit einem Sparprogramm, um die Profitabilität wieder zu verbessern. Källenius’ Vergütung reflektiert diese schwierige Phase deutlich.
Stabile Vergütung bei Heidelberg Materials und Dominik von Achten
Heidelberg Materials, einer der weltweit größten Baustoffhersteller, behauptete sich 2025 trotz widriger Rahmenbedingungen gut. Vorstandschef Dominik von Achten verdiente 8,7 Millionen Euro – in etwa genauso viel wie im Vorjahr. Der Umsatz des Unternehmens stieg leicht um mehr als ein Prozent auf knapp 21,5 Milliarden Euro, obwohl die Absatzmengen teilweise zurückgingen.
Dass die Vergütung stabil blieb, zeigt, dass das Unternehmen die wirtschaftlichen Herausforderungen gut gemeistert hat. Die Vorstandsetage wurde offenbar für diese Leistung angemessen entlohnt.
Oliver Blume: Doppelfunktion bei VW und Porsche bringt 7,4 Millionen Euro
Oliver Blume, der bis Ende 2025 sowohl Volkswagen als auch Porsche als Vorstandschef leitete, erhielt zusammen rund 7,4 Millionen Euro. Etwa 1,9 Millionen Euro davon entfielen auf seine Tätigkeit bei Porsche. Die Summe umfasst Grundgehalt, Altersvorsorge und langfristige Zahlungen, die unter anderem mit dem Börsengang von Porsche zu tun haben.
Im Vergleich zum Vorjahr sank Blumes Einkommen um rund drei Millionen Euro. Seit Anfang 2026 konzentriert er sich auf den Volkswagen-Vorstandsvorsitz, während Michael Leiters die Führung bei Porsche übernommen hat. Die Vergütung spiegelt die Neuausrichtung der Führung wider.
Bechtle-Chef Thomas Olemotz profitiert von höheren Boni
Bei Bechtle, einem IT-Dienstleister, der vor allem mittelständische Unternehmen und Behörden ausstattet, stieg das Gehalt von Vorstandschef Thomas Olemotz um etwa 18 Prozent auf 5,87 Millionen Euro im Jahr 2025. Grund dafür sind höhere erfolgsabhängige Boni, die an den Geschäftserfolg gekoppelt sind.
Das Unternehmen konnte sich auch im schwierigen Umfeld behaupten, was sich in der Vergütung widerspiegelt. Olemotz’ Gehalt zeigt, dass man in der Branche noch gute Einnahmen erzielen kann, wenn die Ziele stimmen.
Wie setzen sich die Managergehälter zusammen?
Die Vergütungen der Vorstandschefs großer börsennotierter Unternehmen sind komplex.
Sie bestehen meist aus einem festen Grundgehalt sowie kurz- und langfristigen Variablen, die an die Erreichung bestimmter Ziele gekoppelt sind. Diese Ziele reichen von finanziellen Kennzahlen wie Umsatz und Gewinn bis hin zur Entwicklung des Aktienkurses.
Die Boni machen oft den größten Teil des Einkommens aus. Deshalb schwanken die Jahresgehälter stark, abhängig vom Geschäftserfolg und der Marktentwicklung. Das erklärt auch die Unterschiede zwischen den Managern aus Baden-Württemberg im Jahr 2025.
Trotz der Krisen in einigen Branchen verdienen die Spitzenmanager in Baden-Württemberg weiterhin Millionen – allerdings stark abhängig vom Geschäftserfolg.
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Während Christian Klein mit SAP trotz Herausforderungen an der Spitze bleibt, musste Mercedes-Chef Ola Källenius deutliche Gehaltsverluste hinnehmen. Andere Manager wie Dominik von Achten oder Thomas Olemotz konnten ihre Vergütung stabil halten oder steigern. Die Zahlen zeigen, wie eng die Managergehälter mit der wirtschaftlichen Lage ihrer Unternehmen verbunden sind.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.