Das günstigere MacBook Neo hat Apple im März-Quartal den stärksten Nachfrage‑Schub der Mac‑Sparte beschert und zum Rekordumsatz von 111,2 Milliarden US‑Dollar beigetragen. Insgesamt stieg der Umsatz im zweiten Fiskalquartal 2026 um rund 17 Prozent zum Vorjahr, der Nettogewinn lag bei etwa 29,6 Milliarden Dollar und das operative Ergebnis bei 35,9 Milliarden Dollar. Apple kündigte zudem eine Anhebung der Dividende und ein neues Aktienrückkaufprogramm über 100 Milliarden Dollar an.
Finanzdaten im Detail
Apple erzielte im zweiten Fiskalquartal 2026 einen Umsatz von 111,2 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Zuwachs von rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Betriebsgewinn stieg auf 35,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn je verwässerter Aktie lag bei 2,01 Dollar, ein Plus von 22 Prozent.
Der Nettogewinn belief sich auf knapp 29,6 Milliarden Dollar. Apple nannte diesen Zeitraum das „beste März-Quartal überhaupt“, sagte Tim Cook, Apple-Chef. Finanzchef Kevan Parekh berichtete von einem operativen Cashflow von rund 28 Milliarden Dollar für das Quartal.
Das Unternehmen erhöhte die Dividende auf 0,27 Dollar je Aktie. Apple kündigte außerdem an, 100 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe bereitzustellen.
Wodurch entstand der Schub?
Der Anstieg trieb mehrere Geschäftsbereiche. IPhones blieben der größte Faktor. Der iPhone-Umsatz erreichte laut Apple fast 57 Milliarden Dollar.
Das liegt deutlich über dem Vorjahreswert.
Auch das Dienstegeschäft wuchs kräftig. Die Erlöse aus Diensten stiegen auf rund 31 Milliarden Dollar. Das umfasst Abos für Musik, Streaming, Cloud-Speicher und weitere Dienste.
Die Mac-Sparte erholte sich ebenfalls. Die Mac-Erlöse kletterten auf etwa 8,3 Milliarden Dollar, was einem moderaten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr entspricht. Apple machte die Einführung des MacBook Neo für die Belebung verantwortlich. Das neue Einstiegs-Notebook soll laut Apple neue Kundengruppen ansprechen und verzeichnete hohe Nachfrage in seiner Startphase.
Neue, günstigere Macs sprechen Kunden an
Apple bezeichnete die Nachfrage nach dem MacBook Neo als besonders stark. Tim Cook schrieb auf X, dass der Mac „seine beste Einführungswoche aller Zeiten bei Erstkäufern“ hatte. Die Aussagen legen nahe, dass das günstigere Modell viele Käufer zum ersten Mal an die Mac-Plattform heranführt.
Preise für das MacBook Neo starteten laut Berichten bei rund 699 Euro. In einigen Quellen wird ein leicht abweichender Startpreis genannt; Apple selbst nennt in den Quartalszahlen keine segmentierten Stückzahlen für einzelne Modelle. Dennoch deuten hohe Bestellzeiten und wieder steigende Mac-Umsätze darauf hin, dass das Produktangebot neue Kundengruppen erreicht.
Lieferengpässe und Materialknappheit
Trotz der starken Zahlen nannte Apple Lieferprobleme als Bremsfaktor. Das Unternehmen berichtete von Engpässen bei RAM- und NAND-Speicherbausteinen. Diese Knappheit hängt laut Apple mit der starken Nachfrage nach KI-Hardware zusammen, die weltweit Speicherbauteile abzieht.
Apple warnte, dass bestimmte Mac-Modelle wie Mac mini und Mac Studio in den kommenden Monaten limitiert verfügbar sein könnten, weil die Produktion von Apple-Silicon-Chips nicht sofort ausgeweitet werden kann. Tim Cook räumte ein, dass die Lieferzeiten bereits gestiegen seien.
Zusätzlich nannte Apple Zölle und Steuerfragen in den USA. Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs rechnet Apple mit Rückzahlungen aus früheren Zölleinbehalten. Apple sagte, dieses Geld werde in die US-Produktion fließen.
Für das laufende Quartal gab Apple eine Umsatzprognose mit einem Wachstum zwischen 14 und 17 Prozent an. Die Bruttomarge soll demnach im Bereich von 47,5 bis 48,5 Prozent liegen. Diese Zielvorgabe zeigt, dass Apple von anhaltender Nachfrage ausgeht, trotz der erwähnten Engpässe.
Analystenerwartungen waren teils höher, vor allem beim iPhone-Umsatz. Apple übertraf jedoch die Markterwartungen für den Gesamtumsatz. Nachbörslich reagierte der Kurs leicht negativ, nachdem die iPhone-Zahlen leicht hinter den durchschnittlichen Schätzungen zurückblieben.
Kunden mit Interesse an günstigeren Notebooks profitieren offenbar. Das MacBook Neo spricht preisbewusste Käufer an, die früher keine Apple-Computer erwogen haben. Das zeigt sich in der Zunahme von Erstkäufern und in längeren Lieferzeiten.
Gleichzeitig stehen Zulieferer für Speicherbausteine und Chipfabriken unter Druck. Die Knappheit bei RAM und NAND zieht sich durch die Industrie und wirkt auf Verfügbarkeit und Preise. Und Unternehmensteile, die auf hohe Stückzahlen angewiesen sind, sehen Einschränkungen bei bestimmten Modellen.
Tim Cook kündigte dieses Quartal kurz vor seinem geplanten Rücktritt an. Er übergibt die CEO-Position am 1. September an John Ternus, den bisherigen Hardware-Manager. Cook betonte die Stärke des Unternehmens in seiner Bilanzpräsentation und verwies auf die Kombination aus Hardwareverkäufen und wachsendem Dienstegeschäft.
Die Quartalszahlen spiegeln damit sowohl aktuelle Produktstärke als auch anstehende Managementwechsel wider. Apple setzt nach eigenen Angaben weiter auf US-Investitionen und auf Rückflüsse aus erwarteten Zollrückzahlungen.
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Apple kündigte Aktienrückkäufe in Höhe von 100 Milliarden US‑Dollar und eine Dividendenanhebung auf 0,27 Dollar je Aktie an. Tim Cook wird die CEO‑Position am 1. September an John Ternus übergeben.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.