Am Abend des 5. Mai waren zahlreiche .de‑Domains wegen fehlerhafter DNSSEC‑Signaturen zeitweise nicht erreichbar. Die DENIC meldete eine "Partial Service Disruption" und arbeitete an der Wiederherstellung der Signaturen; technische Analysen zeigten fehlerhafte RRSIG‑Einträge im SOA der .de‑Zone, was DNSSEC‑validierende Resolver zu NXDOMAIN‑Antworten veranlasste. Zeitgleich legte der Chipkonzern AMD starke Quartalszahlen vor: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 38 Prozent, der operative Gewinn um 83 Prozent und der Nettogewinn um fast 95 Prozent, womit die Aktie nach Börsenschluss deutlich anzog.
Am Abend des 5. Mai meldeten zahlreiche Nutzer in Deutschland, dass Webseiten mit der Endung .de nicht oder nur sporadisch geladen wurden. Auch Anwendungen wie die App der Deutschen Bahn reagierten zeitweise nicht ordnungsgemäß. Die Störung betraf vor allem DNS-Resolver, die DNSSEC validieren, berichtet die DENIC auf ihrer Statusseite.
Was genau ausfiel und warum
Das Fehlerbild war uneinheitlich. Manche Anwender konnten Websites weiterhin erreichen, weil zwischengespeicherte Einträge in lokalen Caches vorhanden waren. Andere Nutzer erhielten bei Namensabfragen wiederholt die Antwort NXDOMAIN, sodass die Namensauflösung komplett scheiterte. Technische Analysen mit den Tools dig und dnsviz zeigten, dass der SOA-Eintrag für die Zone .de zur Zeit der Störung nicht gültig signiert war. Ein RRSIG-Eintrag enthielt demnach eine fehlerhafte Signatur, was die DNSSEC-Validierung durch die Resolver zum Scheitern brachte.
Die DENIC veröffentlichte auf ihrer Statusseite eine Meldung über eine "Partial Service Disruption" und erklärte, die technischen Teams arbeiteten an Analyse und Wiederherstellung des Dienstes. Als kurzfristige Umgehungslösung konnten Anwender auf DNS-Resolver ausweichen, die keine DNSSEC-Validierung durchführen. Beispiele sind Level 3 mit den Adressen 4.2.2.1 und 4.2.2.6 sowie der öffentliche Resolver Quad9 unter 9.9.9.10, die in Berichten als Alternative genannt wurden.
Die Ursachenklärung ist bisher nicht einheitlich dokumentiert. Während einige Beiträge melden, die DENIC habe die Signatur der .de-Zone in der Nacht erneuert und damit die DNSSEC-Validierung wiederhergestellt, spricht die DENIC selbst von anhaltender Analyse und hat den Auslöser nach eigenen Angaben noch nicht vollständig identifiziert. Betreiber und Sicherheitsforscher dürften daher weiter prüfen, wie es zu der fehlerhaften RRSIG-Signatur kommen konnte und ob zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Signaturen erforderlich sind.
AMD: Server-CPUs und KI-Beschleuniger als Wachstumsmotor
Zeitgleich zur DNS-Störung sorgte ein Quartalsbericht des Chipkonzerns AMD für starke Kursbewegungen. Nach Angaben des Berichts wuchsen die Erlöse im Jahresvergleich um 38 Prozent, der operative Gewinn stieg um 83 Prozent und der Nettogewinn legte um 95 Prozent zu.
Heise.de berichtet, dass dieses Wachstum primär von starken Verkäufen in den Bereichen Serverprozessoren und KI-Beschleuniger getragen werde.
Die Zahlen lagen über den Erwartungen der Analysten, und die Aktie zog in den nachbörslichen Handelstagen deutlich an. Zu Spitzenzeiten lag der Kurs rund 15 Prozent über dem Schlusskurs und bis zu 20 Prozent über dem Tagestief. Der Bericht erwähnt zudem, dass Verkäufe der Ryzen- und Radeon-Produktlinien besser als befürchtet ausfielen, allerdings sei diese Verbesserung vermutlich nur vorübergehend.
AMD selbst führt das starke Ergebnis auf die Nachfrage nach Rechenleistung im Servermarkt und die wachsende Verbreitung von Beschleunigern für künstliche Intelligenz zurück. Der Markt interpretiert dies als Bestätigung der Positionierung von AMD gegenüber Wettbewerbern, zumindest kurzfristig. Genauere Angaben zum Ausblick und zu den geplanten Investitionen nannte der Bericht nicht im Detail; Analysten hoben in Kommentaren hervor, dass die Fortschreibung des Wachstums auch von Lieferketten und der Entwicklung der Nachfrage nach KI-Hardware abhängen wird.
Die gleichzeitige Beobachtung zweier sehr unterschiedlicher Ereignisse an einem Abend erinnert daran, wie verwundbar Infrastruktur und Märkte zugleich sein können. Eine technische Störung in der zentralen Domain-Infrastruktur kann große Teile des Nutzerverhaltens beeinträchtigen, während Unternehmenszahlen und Markterwartungen binnen Stunden Kurse bewegen können.
Die DENIC arbeitet weiterhin an einer vollständigen Ursachenanalyse der DNS-Störung, und Betreiber von DNS-Infrastruktur werden voraussichtlich prüfen, ob es dauerhafte Anpassungen an Signaturprozessen oder Überwachungsmechanismen geben muss. AMDs Ergebnisseite wird Anleger und Kunden in den kommenden Quartalen begleiten, vor allem was die Nachhaltigkeit des Wachstums im Server- und KI-Segment betrifft.
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AMD meldete im Jahresvergleich einen Umsatzanstieg von 38 Prozent, einen Anstieg des operativen Gewinns um 83 Prozent und einen Anstieg des Nettogewinns um 95 Prozent.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.