Beim Öffnen des Displays traten am 3. Mai 2026 sichtbare Funken auf; das M5 MacBook Pro ließ sich danach nicht mehr einschalten. Der Käufer meldete das Gerät nach zwei Tagen Nutzung als Totalschaden, Techniker vermuten einen Kurzschluss im Display‑Anschluss. Parallel häufen sich Nutzerberichte über knarzende Scharniere, Druckstellen im Display und Ausbeulungen am Gehäuse, und Teardown‑Berichte von iFixit zeigen, dass Reparaturen aufwändig sind.
Der dokumentierte Funken
Der spektakuläre Vorfall ereignete sich laut Berichten am 3. Mai 2026. Ein Käufer berichtete, sein M5 MacBook Pro sei beim normalen Öffnen des Deckels plötzlich funkenhaft ausgefallen. Das Gerät schaltete nicht mehr ein. Techniker ziehen in den Berichten einen Kurzschluss im Display-Anschluss als Ursache in Betracht. Sie schreiben, dass ein solcher Kurzschluss die Hauptplatine irreparabel schädigen kann.
Das betroffene Gerät war erst zwei Tage zuvor geliefert worden. Es handelte sich, so eine Quelle, um ein Basismodell mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD, das in einem Bericht mit rund 1.400 Euro beziffert wurde. Andere Angaben zur Preislage des 14-Zoll-Modells liegen bei etwa 1.800 bis 2.000 Euro, je nach Konfiguration und Händler.
Knarzende Scharniere und Druckstellen
Die Funkenmeldung ist nicht das einzige Problem. Erste Meldungen über störende Geräusche reichen nach Angaben einer Berichterstattung bis in den November 2025 zurück. Nutzer klagten über deutlich hörbares Knarzen beim Öffnen des Deckels und bei leichtem Druck auf die Handballenauflage. In einigen Fällen werteten Händler oder Service-Techniker solche Geräusche als kosmetisch und lehnten Austauschgeräte ab, solange das Scharnier die Funktion nicht verlor.
Ende April 2026 meldeten weitere Käufer Druckstellen auf dem Bildschirm. Bei einem High-End-Modell mit 64 GB RAM und 2 TB Speicher traten bereits nach 14 Tagen Abdrücke der Tastatur und des Trackpads auf dem Display auf.
Mehrere Geräte im selben Haushalt zeigten ähnliche Spuren, was auf zu geringe Distanz zwischen Tastatur und Display im geschlossenen Zustand oder auf zu hohen Druck schließen lässt.
Zusätzlich tauchten Berichte über Unebenheiten und leichte Dellen im Metallgehäuse nahe des Scharniers auf. Analysten stufen diese Schäden in den vorliegenden Berichten als kosmetische Abweichungen innerhalb der Fertigungstoleranzen ein. Für Käufer eines Premium-Geräts sind solche Abweichungen aber oft schwer zu akzeptieren.
IFixit-Teardown: Reparaturen sind aufwändig
Notebookcheck hat das neue 14-Zoll-Modell geprüft und auf den iFixit-Teardown verwiesen. Die Zerlegung offenbart, dass viele Komponenten nur nach umfangreichem Auseinanderbauen erreichbar sind. Besonders der Akku ist durch zahlreiche Klebestreifen fixiert. IFixit beschreibt, dass nach dem Lösen der verschraubten Unterseite und dem Trennen des Trackpad-Kabels rund zwölf Klebestreifen entfernt werden müssen, um die sechs Akku-Zellen freizulegen.
IFixit zufolge verkauft Apple den Akku offenbar nur in Verbindung mit einer neuen oberen Gehäusehälfte inklusive Tastatur. Das bedeutet, dass ein Akkuwechsel oft mit einem großen Eingriff verbunden ist. Für viele andere Reparaturen muss das Mainboard ausgebaut werden. Das verlangt das Lösen zahlreicher unterschiedlicher Schrauben und das Trennen vieler Kabel, bevor Anschlüsse, Trackpad oder Lüfter ersetzt werden können.
Es gibt aber auch Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger. Der Akku kann laut Teardown inzwischen getauscht werden, ohne dass das Trackpad demontiert werden muss. Zudem hat Apple das Reparaturhandbuch bereits zum Verkaufsstart bereitgestellt. Trotz dieser Änderungen erreicht das Gerät auf der iFixit-Skala nur vier von zehn Punkten.
Weitere Kritik: Lautstärke und fehlende Standards
In einem ausführlichen Test bemängelte Notebookcheck erneut sehr laute Lüfter unter Last und das Fehlen von Wi‑Fi 7. Auf dem Papier bietet das M5‑Modell vor allem den neuen Apple‑M5‑Chip und schnellere SSDs, während das Design insgesamt wenig verändert wurde. Die Kombination aus technischen Mängeln in Einzelfällen und einer komplizierten inneren Struktur macht Service und Reparatur für Endkunden schwieriger.
Reparaturexperten haben die mögliche Ursache des Kurzschlusses kommentiert. Der bekannte Reparatur-YouTuber Louis Rossmann sagte, die enge Bauweise könne Probleme begünstigen. Er erklärte, dass hochspannungsführende Leitungen gefährlich nah an empfindlichen Datenleitungen liegen könnten. Bewegungen am Scharnier könnten in seltenen Fällen solche Leitungen so belasten, dass ein Kurzschluss entsteht, so Rossmann.
Einige Nutzer konnten nach Eskalation mit höheren Stellen im Handel doch noch einen Austausch herbeiführen. Andere berichten, dass Händler zum Schutz vor einer Austauschschleife Ersatzgeräte ablehnen, wenn das gleiche akustische Verhalten bei einem Tauschgerät möglich erscheint.
Betroffen sind vor allem Käufer, die hohe Summen in Premium‑Konfigurationen investiert haben. Die berichteten Schäden reichen vom akustischen Ärgernis bis zum Totalausfall nach einem Kurzschluss. Wenn ein Mainboard beschädigt ist, bedeutet das in der Regel hohe Reparaturkosten oder einen vollständigen Austausch des Geräts.
Die vorliegenden Berichte betreffen verschiedene Konfigurationen. Sie reichen vom Basismodell mit 16 GB RAM und 512 GB SSD bis zu High‑End‑Varianten mit 64 GB RAM und 2 TB Speicher. Damit sind sowohl preiswertere als auch teurere Käufer betroffen. Die gemeldeten Probleme traten innerhalb weniger Tage bis Wochen nach Inbetriebnahme auf.
Wichtig bleibt, wie häufig die schwerwiegenden Kurzschlussfälle auftreten. Die vorliegenden Berichte zeigen mehrere Einzelfälle und wiederkehrende kosmetische Probleme, aber keine offizielle Häufigkeitsangabe. Ebenfalls offen ist, ob Apple interne Constructive‑Änderungen an der Fertigung oder dem Design vornimmt, um Abstand zwischen empfindlichen Leitungen zu vergrößern.
Apple hat in den zugrunde liegenden Berichten nicht kommentiert. Nutzer, die Probleme bemerken, sollten sich an den Händler oder den Apple‑Support wenden und gegebenenfalls eine Eskalation anfordern, wenn der erste Kundendienst den Mangel als kosmetisch einstuft.
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IFixit bewertete die Reparierbarkeit des neuen 14‑Zoll‑Modells mit vier von zehn Punkten.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.