499 US-Dollar: Trump Mobile will die Auslieferung des goldfarbenen T1-Smartphones an Vorbesteller beginnen lassen. Das Gerät wird mit einem 6,78 Zoll AMOLED-Display, 512 Gigabyte Speicher und einer Dreifach-Kamera angekündigt, die eine 50-Megapixel-Hauptkamera enthält. Für Vorbesteller verlangt das Unternehmen eine Anzahlung von 100 US-Dollar und bietet den ersten Monat des firmeneigenen Mobilfunktarifs gratis; Trump Mobile teilte gegenüber USA Today mit, die ersten Geräte noch in dieser Woche zu versenden. Unklar bleiben Herkunft, Zertifizierungen und die Bedingungen für Rückerstattungen.

Trump Mobile hat nach monatelangen Verzögerungen erstmals konkrete Spezifikationen und einen Preis für das als T1 oder "Trump Phone" beworbene Smartphone genannt. Das Unternehmen nennt einen Einstiegspreis von 499 US-Dollar und verlangt für Vorbestellungen eine Anzahlung von 100 US-Dollar. Vorbesteller sollen zudem einen kostenlosen ersten Monat des firmeneigenen Mobilfunktarifs erhalten.

Technik und Ausstattung

Nach Angaben von Trump Mobile soll das T1 ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Display bieten. Der interne Speicher wird mit 512 Gigabyte angegeben. Bei der Kamera spricht die Firma von einer Dreifach-Kamera mit einer 50-Megapixel-Hauptkamera, einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und einer 50-Megapixel-Telekamera mit zweifachem Zoom. Für Selfies ist eine 50-Megapixel-Frontkamera aufgeführt.

Als Akkukapazität nennt Trump Mobile 5000 mAh und Schnellladen mit 30 Watt. Zur Biometrie sind ein Fingerabdrucksensor und eine KI-gestützte Gesichtserkennung vorgesehen. Als Prozessorplattform gibt das Unternehmen eine "Snapdragon-7-Mobilplattform" an. Beobachter vermuten, es könnte sich um einen Snapdragon 7+ Gen 3 handeln, falls die Hardware auf dem HTC U24 Pro basiert.

Fachportale ordnen das T1 in die Mittelklasse ein. Notebookcheck und andere Vergleiche nennen das Gerät ein Mittelklasse-Smartphone und halten den Preis von 499 US-Dollar im Vergleich mit Konkurrenzmodellen wie dem Samsung Galaxy A57 oder dem Motorola Edge 2025 nur bedingt für wettbewerbsfähig. Kritik richtet sich auch auf die Softwarepflege. Offenbar soll das T1 mit Android 15 ausgeliefert werden, obwohl Android 17 kurz vor oder bereits zum Marktstart steht. Zu verlässlichen Zusagen über künftige Android-Updates oder Sicherheits-Patches liegen bislang keine Angaben vor. Das schmälert laut Vergleichen die langfristige Attraktivität gegenüber etablierten Herstellern.

Produktion, Vorbestellungen und rechtliche Fragen

Zur Herkunft des Geräts bestehen erhebliche Unklarheiten. Eine anfängliche Darstellung, das Smartphone werde vollständig in den USA gefertigt, wurde Medienberichten zufolge später wieder entfernt und durch weniger konkrete Formulierungen ersetzt. Die Vorstellung einer vollständig amerikanischen Fertigung wird von Experten scharf kritisiert.

Der Betriebswirtschaftler Tinglong Dai wird in einem Bericht von t-online mit den Worten "Absolut unmöglich" zitiert, wenn es um die vollständige Herstellung aller Komponenten in den USA geht.

Das Magazin MacTechNews berichtet, das T1 stamme weitgehend aus China und sei faktisch ein umetikettiertes Revvl 7 Pro des Herstellers Wingtech. MacTechNews nennt zudem Zahlen zu den Vorbestellungen: Demnach gebe es rund 590.000 Vorbestellungen mit jeweils 100 US-Dollar Anzahlung, was einem Bruttobetrag von etwa 59 Millionen US-Dollar entspräche. Diese Angaben stammen ausschließlich aus dem Bericht von MacTechNews und sind derzeit nicht durch weitere Quellen bestätigt.

Auch die Geschäftsbedingungen wurden laut MacTechNews aktualisiert. Demnach werde der Vorbestellbetrag ausdrücklich nicht als Kaufpreis ausgewiesen. Rückerstattungen seien nur in engen Fällen vorgesehen, etwa wenn das Unternehmen das Produkt komplett aufgäbe. Das wirft Fragen zu Verbraucherschutz und zur Rechtslage bei verspäteter oder ausbleibender Lieferung auf.

Zur behördlichen Zulassung und den Netzfreigaben liegen widersprüchliche Informationen vor. T-online zitiert Verantwortliche mit der Aussage, das Gerät habe eine behördliche Zertifizierung erhalten und man warte noch auf die Freigabe durch den Mobilfunkanbieter T-Mobile, deren Abschluss Mitte März erwartet worden sei.

Seit diesem Bericht gab es nach t-online keinen neuen Stand. Trump Mobile teilte hingegen gegenüber USA Today mit, die ersten vorbestellten T1-Geräte würden noch in der laufenden Woche versendet und die Erfüllung aller Vorbestellungen werde sich über "einige Wochen" hinziehen.

Zur Frage, ob erste Modelle in den USA montiert worden seien und künftige Geräte überwiegend amerikanische Komponenten nutzen würden, liegt eine solche Aussage nur in einem Interview mit dem CEO vor, das von Dagens wiedergegeben wird. Auch diese Darstellung ist bislang nicht unabhängig verifiziert.

Parallel zur Hardware bewirbt Trump Mobile einen Mobilfunktarif namens "47 Plan" für 47,45 US-Dollar im Monat. Ob und wie der Tarif mit bestehenden Netzanbietern kooperiert, bleibt unklar. Die Unternehmensangaben zum kostenlosen ersten Monat für Vorbesteller sind Teil des Vorverkaufsangebots.

In der Kommunikation zu Lieferterminen, Zertifizierungen und Rückerstattungsregeln zeigen sich also mehrere offene Punkte. Verbraucherrechtler und Technikbeobachter werden in den kommenden Wochen genauer prüfen können, ob die angekündigten Lieferungen tatsächlich den Konditionen entsprechen, die Trump Mobile aktuell nennt.

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Trump Mobile sagte gegenüber USA Today, die Auslieferung der ersten vorbestellten T1-Einheiten beginne in dieser Woche und die Erfüllung aller Vorbestellungen werde sich über "einige Wochen" hinziehen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.